Von 18 bis 21 Uhr sind im Erlebnismuseum wortreich Drittstaatenangehörige ebenso wie Einheimische aus Bad Hersfeld eingeladen, ihre Meinungen, Sorgen und Ideen zu der Frage „Wie geht es Dir mit dem Thema Integration? – Was uns in Bad Hersfeld bewegt“ zu teilen. Gleichzeitig geht es darum, offen für die Ansichten der anderen Teilnehmenden zu sein. In kleinen Gruppen erhalten alle die gleiche Redezeit, sodass ein hierarchiefreier Austausch ermöglicht werden soll.
Angeleitet und moderiert wird die Veranstaltung von Scheerin Alou von der Partnerschaft für Demokratie. Ziel des Bürgerdialogs ist es, Sichtweisen zum Thema Migration aus lokaler Perspektive wahrzunehmen und miteinander auszutauschen.
Insbesondere für den Integrationsguide kann der Austausch als wichtige Bestandsaufnahme dienen. Das Projekt versteht sich als Brückenbauer zwischen Verwaltung und Stadtgesellschaft und lässt die Bedarfe sowie Perspektiven der Bürgerinnen und Bürger in seine Arbeit einfließen. Die eingebrachten Ideen und Anregungen können dazu beitragen, zukünftige Angebote und Maßnahmen noch besser an den Bedürfnissen der Menschen in Bad Hersfeld auszurichten.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per E-Mail an andrea.hilger@bad-hersfeld.de oder telefonisch unter 06621 201759 ist daher erforderlich. Bei der Anmeldung werden Name, Alter und – im Fall einer Beauftragung durch eine Organisation – die jeweilige Organisation benötigt.
Ein zentrales Anliegen des Projekts KISI ist es, Drittstaatsangehörige bei ihrer Integration zu unterstützen und sie aktiv mit bestehenden Bildungs-, Arbeits- und Freizeitangeboten zu vernetzen. Gleichzeitig werden bestehende Ehrenamtsstrukturen gestärkt sowie neue Ehrenamtliche gewonnen und qualifiziert, um den Integrationsprozess zu begleiten. Gemeinsam mit Drittstaatsangehörigen, Ehrenamtlichen und der kommunalen Verwaltung werden bestehende Strukturen analysiert und Bedarfe ermittelt, um ein integrationsförderndes Umfeld zu schaffen.
Das Projekt „Kommunale Integrationsguides zur Stärkung der Integrationserfolge (KISI)“ wird durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union gefördert und durch das Land Hessen kofinanziert.
