Fußball 17.09.2026

Hessenliga – Nach drei Spielen ohne Sieg: Hünfeld fordert Hadamar

Hünfeld (sim) – Zwei Niederlagen in Folge, insgesamt drei Spiele ohne Sieg: Beim Hünfelder SV ist zuletzt etwas Sand ins Getriebe geraten. Doch von Unruhe will beim Tabellensiebten niemand etwas wissen. Am Samstag (15 Uhr) empfängt der HSV den SV Rot-Weiß Hadamar, der als Aufsteiger aktuell auf Platz sechs steht. Für Trainer Benjamin Fuß geht es vor allem darum, die richtigen Lehren aus den vergangenen Spielen zu ziehen und wieder das eigene Gesicht zu zeigen.

Foto: Christine Görlich

„Wir haben das letzte Spiel analysiert und ganz klar angesprochen, was nicht so gut war. Es war aber auch nicht alles schlecht“, sagt Fuß. Das Thema sei inzwischen abgehakt, der Blick gehe nach vorne. „Wir haben Heimspiel, freuen uns auf das Spiel und wollen unser Spiel zeigen. Wir wollen da überhaupt nicht negativ rangehen.“

Denn trotz der jüngsten Rückschläge erinnert Fuß auch an die bislang erfolgreiche Saison. Fünf Siege stehen nach neun Spieltagen zu Buche, 16 Punkte hat der HSV gesammelt. „Wir sind bei den Siegen nicht ausgerastet und bei den Niederlagen werden wir auch nicht alles schlechtreden“, betont der Coach. Entscheidend sei vielmehr, die Basics wieder auf den Platz zu bringen. „Die Basics müssen passen. Wir werden wieder ein anderes Gesicht von uns sehen.“

Mit Hadamar wartet allerdings eine Mannschaft, die sich nach dem Aufstieg schnell in der Hessenliga zurechtgefunden hat. Viele Spieler aus der vergangenen Saison sind geblieben, entsprechend stimmen die Abläufe. „Hadamar ist eine aufgestiegene Mannschaft. Sie sind zusammengeblieben und die Automatismen passen“, weiß Fuß. Ein vermeintlich leichter Gegner ist in der Hessenliga ohnehin nicht zu erwarten. „In dieser Hessenliga wird kein Spiel einfach. Wir müssen unsere Aufgabe machen, da ist der Tabellenstand egal.“

Die Spielweise des Gegners ist dem Hünfelder Trainer bekannt. Trotzdem soll sich seine Mannschaft vor allem auf die eigenen Stärken konzentrieren. „Wir wissen, wie sie Fußball spielen, aber wir müssen auf unsere Stärken setzen.“ Die Vorzeichen stimmen aus seiner Sicht durchaus: „Wir sind positiv gestimmt, die Jungs haben ordentlich trainiert.“

Auch tabellarisch liegen beide Teams dicht beieinander. Hadamar ist mit 17 Punkten Sechster, Hünfeld folgt mit 16 Zählern auf Rang sieben. Entsprechend könnte der direkte Vergleich am Samstag auch in der Tabelle Bewegung bringen. Personell gibt es beim HSV eine Rückkehr zu vermelden: Mark Zentgraf steht wieder zur Verfügung. Jakob Göbel fehlt dagegen aufgrund einer Sperre. Ansonsten bleibt beim Kader alles beim Alten.