Großenlüders Bürgermeister Florian Fritzsch weihte gemeinsam mit weiteren Ehrengästen den Radweg in Höhe des neu gestalteten Kreuzungsbereichs in Eichenau ein. Der dortige Radwegeabschnitt von Großenlüder über Eichenau bis an die Gemeindegrenze zur Nachbargemeinde Bad Salzschlirf steht stellvertretend für die zahlreichen Maßnahmen, die die Gemeinde in den vergangenen Jahren zur Verbesserung und Erweiterung ihrer Radwege- und Wegeinfrastruktur umgesetzt hat. Dazu gehören auch die Verbindungen zwischen Kleinlüder und Uffhausen, vom Bahnhof Bimbach in Richtung Fuldaer Straße/Lütterzer Straße und Kreisstraße 110, vom Bereich „Igelshof“ in Richtung Industriegebiet Fulda-West sowie der Radweg zwischen Kleinlüder und Hainzell, der in interkommunaler Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hosenfeld realisiert wurde.
„Es ist ein hundertprozentiger Fahrradweg“, sagte CDU-Landtagsabgeordneter Thomas Hering. Die Kommunen und der Kreis würden bei den Baumaßnahmen zusammenarbeiten. „Mit der Gemeinde wurde einiges in die Hand genommen“, so Hering zu dem Millionenprojekt. In den Reden wurde auch auf die unterschiedlichen Nutzergruppen eingegangen. „Die Radwege lassen den Tourismus boomen“, sagte Hering. Eichenaus Ortsvorsteher Norbert Printz blickte eher auf diejenigen, die die Wege regelmäßig nutzen. Ob zur Schule, zum Einkaufen oder zur Arbeit – Fahrräder würden zunehmen für Alltagsfahrten genutzt werden, wodurch die Umwelt geschont und die Ausgaben für Kraftstoff gesenkt werden würden. „Ich bin sehr zufrieden mit dem mittlerweile gut ausgebauten Radwegenetz in Großenlüder“, sagte der Ortsvorsteher und nannte noch einen weiteren positiven Aspekt: „Menschen kommen in Bewegung und an die frische Luft.“ Symbolisch fuhren Fritzsch, Hering, Printz und weitere Gäste ein kleines Stück auf dem neuen Radweg, bevor es dann zu einem kleinen Empfang ins Bürgerhaus ging.
