Doch damit nicht genug: Kurz vor dem Wettkampf musste die Mannschaft einen weiteren krankheitsbedingten Ausfall verkraften. Für die verbliebenen fünf Turnerinnen hieß es daher, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und gemeinsam das Beste aus der Situation zu machen.
Trotz der schwierigen Ausgangslage zeigten die neun bis dreizehn Jahre alten Turnerinnen großen Einsatz und gaben in Korbach alles. Stufenbarren erwies sich heute als bestes Gerät, gefolgt vom Boden. Hier konnten die Mädchen die meisten Punkte sammeln. Obwohl sie am Schwebebalken sturzfrei ihre anspruchsvollen Übungen zeigen konnten, reichte es am Ende dieses Mal nur für den siebten Platz. Auch wenn die Platzierung hinter den Erwartungen zurückblieb, konnten die jungen Sportlerinnen dennoch wichtige Erfahrungen sammeln.
Denn bei einem Wettkampf geht es nicht nur um Punkte und Platzierungen. Besonders wertvoll war der starke Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Die Turnerinnen drückten sich gegenseitig die Daumen, feuerten sich lautstark an und unterstützten sich während des gesamten Wettkampfes. Die gemeinsame Freude am Turnen und die Gruppendynamik standen dabei deutlich im Vordergrund.
So nehmen die Fuldaer Turnerinnen trotz des siebten Platzes viele positive Erfahrungen aus Korbach mit. Die gesammelte Wettkampferfahrung und der gewachsene Teamgeist bilden eine gute Grundlage für die kommenden Aufgaben. Nun heißt es erst einmal: Blick nach vorn. Bis zu den nächsten Wettkämpfen im Jahr 2027 bleibt genügend Zeit, neue Elemente zu erlernen, an den eigenen Übungen zu arbeiten und sich gemeinsam weiterzuentwickeln.
