Die Bonifatiusschule, die einst als die größte Grundschule Hessens galt, gehört noch heute zu den größten Grundschulen in Fulda. „Das macht die Dimension der Aufgabe deutlich“, sagte Fuldas Bürgermeister Dag Wehner zu den Umbaumaßnahmen. Nun habe sich einiges verändert: „Da der Raumbedarf sich komplett geändert hat, mussten die Räume neu zugeschnitten werden“, sagte Schulleiter Christoph Pilz. Zudem erhielt die Schule barrierefreie Verbindungen, wodurch eine komplette barrierefreie Nutzung möglich sei. Die beheizten Flure wurden erweitert, sodass diese auch als Lernräume genutzt werden können, und eine neue Bibliothek steht den Kindern auch zur Verfügung. „Hier können die Kinder auch während der Lernzeit hin“, sagte Pilz.
„Die Räume wurden ausgestattet nach dem Medienkonzept Fulda“, erklärte Pilz. Die moderne Einrichtung der neuen Klassenräume und der Gänge wurden von einem Schreiner angefertigt und im Außenbereich solle es in Zukunft weiter gehen. „Es braucht eine gescheite Lernumgebung“, sagte Guido Lomb, Vorsitzender des Schulausschusses, zu den Voraussetzungen. Er betonte, dass die Umsetzung der Baumaßnahmen besonders gelungen sei.
Die Bonifatiusschule bietet ein Ganztagsangebot an, was bedeutet, dass freiwillige Zusatzangebote am Nachmittag den Regelunterricht ergänzen. Auch an allen anderen Fuldaer Grundschulen werde der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, der seit diesem Sommer für Erstklässler gilt und in den kommenden Jahren ausgebaut wird, sichergestellt, wurde während der Sitzung deutlich. In diesem Zusammenhang finden aktuell und in Kürze auch an verschiedenen anderen Grundschulen in Fulda Bauarbeiten statt, die die Errichtung von Mensen statt: An der ABC-Land-Schule Maberzell, an der Marquardschule und an der Grundschule Lehnerz. Neben den Nachmittagsangeboten gehöre zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung auch ein Ferienangebot dazu, dieser werde in Fuldaer nicht an jedem einzelnen Schulstandort einzeln, sondern gebündelt in Clustern mit bestehenden Kooperationspartnern umgesetzt.
