Im Mittelpunkt standen die persönlichen Glaubenszeugnisse von drei jungen Menschen. Maryan berichtete von ihrer Flucht aus dem Irak und der Bedeutung, ihren Glauben heute frei leben und darüber sprechen zu können. Lyes erzählte von seiner Suche nach Antworten auf religiöse Fragen und seinem Weg zur katholischen Kirche, der in seiner Taufe an Ostern dieses Jahres mündete. Miriam sprach über ihre Entwicklung von einem zunächst durch Tradition geprägten Glauben hin zu einer persönlichen Beziehung zu Gott.
Die persönlichen Erfahrungen boten Anlass zu Gesprächen über Glauben, Herkunft und die eigene Lebensgeschichte. Auch Bischof Gerber tauschte sich während des Pilgertags intensiv mit den Jugendlichen aus. In der Abschlussmesse in Eichenzell sagte er, die Zeugnisse der drei jungen Menschen mit Wurzeln im Ausland seien für die Kirche eine wichtige Erfahrung. Zugleich verwies er auf die wachsende Bedeutung von Gläubigen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen im Bistum Fulda.
Mit dem Jugendpilgern möchte die Berufungspastoral im Bistum Fulda jungen Menschen einen Raum geben, sich über Glaubensfragen auszutauschen und ihren eigenen Weg im Glauben zu reflektieren.
Im Rahmen des Abschlussgottesdienstes wurde zudem Pfarrer Alexander Best nach neun Jahren als Leiter der Berufungspastoral verabschiedet. Seine Nachfolge übernimmt Marius Hübner.
