Der Alarm ging um 21.01 Uhr bei den Einsatzkräften ein. Nach Angaben der Polizei vor Ort waren zwei Fahrzeuge hintereinander auf der L3176 von Michelsrombach in Richtung Fraurombach unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der BMW auf den vorausfahrenden VW auf. Der Fahrer des BMW verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen schoss über die Gegenfahrbahn hinweg in den Straßengraben, überschlug sich und kam schließlich auf dem Dach zum Stillstand.
Als die Feuerwehr an der Unfallstelle eintraf, befand sich der BMW kopfüber im Straßengraben. Eine Person war noch im Fahrzeug eingeschlossen, nicht eingeklemmt, wie es in der Alarmierung hieß. Sie wurde durch den Rettungsdienst befreit und anschließend notärztlich versorgt. Die beiden Insassen des VW wurden ebenfalls dem Rettungsdienst übergeben. Alle drei Verletzten kamen nach der medizinischen Versorgung mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der zweite Unfallwagen, der VW, war auf der Fahrbahn zum Stehen gekommen.
Nach Angaben von Patrick Fey, stellvertretender Stadtbrandinspektor der Feuerwehr Hünfeld, verlief der Einsatz ohne besondere Schwierigkeiten. Die kurvige Strecke habe die Anfahrt der Einsatzfahrzeuge allerdings erschwert. Da bereits mehrere Lastwagen auf der Landesstraße warteten, sei es für die Einsatzkräfte teilweise schwierig gewesen, an der Unfallstelle vorbeizukommen. Auf der Landstraße bildete sich ein großer Rückstau.
Im Einsatz waren die Feuerwehr Hünfeld-Stützpunkt, die Feuerwehr Hünfeld-Michelsrombach, die Feuerwehr Hünfeld-Rudolphshan sowie die Feuerwehr Schlitz. Außerdem waren Kräfte des Rettungsdienstes und eine Streife der Polizeistation Lauterbach vor Ort. Die Einsatzstelle liegt im unmittelbaren Grenzbereich zwischen dem Landkreis Fulda und dem Vogelsbergkreis. Nach Angaben der Feuerwehr kann es in diesem Bereich vorkommen, dass Notrufe bei unterschiedlichen Leitstellen eingehen und dadurch Feuerwehren aus beiden Landkreisen alarmiert werden. Deshalb war neben den Hünfelder Feuerwehren auch die Feuerwehr Schlitz im Einsatz. Die genaue Unfallursache ist bislang ungeklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 70.000 Euro.
