Volleyball 22.09.2026

Frauen – SGJ ohne Satzgewinn, aber mit wertvollen Erfahrungen

Johannesberg (pm/jah) – Die Volleyballteams der SG Johannesberg mussten am vergangenen Wochenende mehrere Niederlagen hinnehmen. Während die erste Mannschaft in der Oberliga beim TSV Hanau ohne Satzgewinn blieb, unterlag auch die zweite Frauenmannschaft der SGJ in der Bezirksoberliga Nord zweimal mit 0:3. Beide Teams traten dabei erneut mit veränderten Aufstellungen an und konnten immerhin wertvolle Erfahrungen sammeln.

Archivfoto: Verein

Oberliga: TSV Hanau – SG Johannesberg I 3:0 (25:19, 25:16, 25:16)

Die SG Johannesberg I musste sich beim TSV Hanau mit 0:3 geschlagen geben. Die Gastgeberinnen entschieden die Partie mit 25:19, 25:16 und 25:16 für sich. Wie bereits in den vergangenen Spielen ging die SG Johannesberg mit einer veränderten Aufstellung in die Partie. Die Mannschaft befindet sich weiterhin in der Phase, sich einzuspielen und die Abläufe auf dem Feld zu festigen. Entsprechend schwer fand die SGJ zunächst ins Spiel und konnte nur phasenweise den nötigen Zugriff entwickeln.

Vor allem im Blockspiel präsentierte sich Hanau stabil und setzte die Johannesberger Angreiferinnen immer wieder unter Druck. Dadurch hatte die SGJ Schwierigkeiten, ihre Angriffe konsequent durchzubringen. Auch bei den eigenen Absprachen und im Zusammenspiel fehlte stellenweise noch die notwendige Sicherheit. Dennoch zeigte die SG Johannesberg immer wieder gute Phasen. Vor allem im ersten Satz hielt die Mannschaft über längere Strecken mit den Gastgeberinnen mit. Auch in den folgenden Durchgängen gestaltete die SGJ einzelne Spielabschnitte offen. Für einen längeren Druck auf den TSV Hanau fehlte jedoch die nötige Konstanz. Positiv war, dass erneut mehrere Spielerinnen Einsatzzeiten sammeln und wichtige Erfahrungen gewinnen konnten. Die wechselnden Aufstellungen bieten der Mannschaft zugleich die Möglichkeit, verschiedene Konstellationen zu testen und weiter zusammenzuwachsen.

Für die SG Johannesberg spielten Doris Brux, Frida Bartsch, Sophia Beyer, Larissa Drexler, Amelie Raczing, Amelie Haller, Ann-Sophie Grobauer, Finja Schütz, Kristana Gehring und Hannah Wilhelm.

Am Sonntag, 27. September, steht für die SGJ das nächste Heimspiel an. Um 15 Uhr empfängt die Mannschaft die Mannschaft aus Marburg und möchte vor heimischer Kulisse die nächsten Entwicklungsschritte machen und Punkte sammeln.

Bezirksoberliga: SG Johannesberg II – TG Rotenburg II 0:3 (21:25, 23:25, 15:25)

Die personelle Situation blieb auch bei der zweiten Mannschaft angespannt. Mit Amelie Haller, Pia Morku und Darleen Simmchen standen lediglich drei Spielerinnen aus dem eigentlichen Kader zur Verfügung. Sechs Spielerinnen aus der dritten Mannschaft halfen deshalb aus. Dadurch mussten auch Positionen neu besetzt werden. Pia Morku übernahm erstmals die Position im Mittelblock und machte ihre Sache dort gut. Von einem Erfahrungsunterschied war zunächst wenig zu sehen. Beide Mannschaften begegneten sich über weite Strecken auf Augenhöhe. Erst in der Schlussphase unterliefen der SGJ drei leichte Fehler, die den ersten Satz zugunsten der Gäste entschieden.

Auch im zweiten Durchgang blieb die Partie ausgeglichen. Die Johannesbergerinnen führten zwischenzeitlich mit 23:21, konnten den Vorsprung jedoch nicht ins Ziel bringen. Rotenburg drehte den Satz noch und gewann mit 25:23. Im dritten Satz konnte die SGJ nach einem 8:8 nicht mehr an die vorherigen Leistungen anknüpfen. Mehrere ungewohnte und vermeidbare Fehler führten dazu, dass sich die Gäste absetzen konnten. Rotenburg gewann den Durchgang mit 25:15 und damit die Partie mit 3:0.

SG Johannesberg II – TSV Frankenberg I 0:3 (19:25, 17:25, 18:25)

Auch im zweiten Spiel des Tages blieb die SG Johannesberg ohne Satzgewinn. Gegen den TSV Frankenberg bewegte sich die Mannschaft erneut über weite Strecken auf Augenhöhe mit dem Gegner. In den entscheidenden Situationen machte sich allerdings bemerkbar, dass die Mannschaft in dieser Zusammensetzung zuvor noch nicht zusammengespielt hatte. Gerade bei engen Spielständen fehlte teilweise die Abstimmung. Wenn es der SGJ gelang, die eigene Fehlerquote niedrig zu halten, war sie dem Gegner ebenbürtig. Dies gelang allerdings in keinem der drei Sätze konstant genug.

Die Sätze gingen mit 19:25, 17:25 und 18:25 an Frankenberg. Für die Johannesbergerinnen gilt es nun, die Abstimmung weiter zu verbessern und aus den Erfahrungen der beiden Partien die nächsten Schritte zu machen.

Für die SG Johannesberg II spielten Y. Demirtas, C. Feuerstein, A. Haller, P. Morku, A. Röhrig, E. Rützel, D. Simmchen, L. Simmchen und M. Tsamaltoupis.