Volleyball 07.09.2026

Frauen-Oberliga – Johannesberg verliert knapp – Rotenburg zu nervös

Osthessen (pf/pm) – Zwei Niederlagen zum Start für die osthessischen Volleyballteams in der Frauen-Oberliga: Während es für Aufsteiger SG Johannesberg beim TV Wehlheiden (2:3) immerhin aber einen Punkt gab, kam die TG Rotenburg beim 0:3 gegen die TG Bad Soden II unter die Räder.

Die Johannesberger Frauen verloren zum Start 2:3 bei Wehlheiden. Foto: Verein

TV Wehlheiden – SG Johannesberg 3:2 (25:22, 23:25, 21:25, 25:16, 15:11) 

Zum Saisonauftakt 2026/27 sind die SGJ-Frauen am Samstag mit 13 Spielerinnen in die Aueparkhalle nach Kassel gefahren. Zu Gast beim TV Wehlheiden starte der Aufsteiger in neubesetzter Startaufstellung, mit neuem Zuspiel, motiviert und voller Vorfreude in die Partie. Den ersten Satz begannen die Gäste stark, waren häufig in Führung und konnten gut mit unserem Gegner mithalten. Durch einige unglückliche Abstimmungsschwierigkeiten musste der Satz jedoch knapp abgegeben werden. Im zweiten und dritten Satz fand die SGJ immer besser ins Spiel. Klare und präzise Pässe sowie eine starke Abwehrarbeit sorgten dafür, dass die Gäste sich die beiden Sätze verdient sichern konnten. Leider verlor Johannesberg im vierten und fünften Satz etwas die Ruhe. Besonders die guten Aufschläge des TV Wehlheiden brachten die Gäste immer wieder aus der gewohnten Sicherheit. Dann musste sich der Aufsteiger uns im Tie-Break und am Ende mit 2:3 geschlagen geben.

Auch wenn es diesmal nicht für den Sieg gereicht hatte, nahm die SGJ einen Punkt mit nach Hause. „Wir werden an unseren Fehlern arbeiten und nehmen viele positive Dinge mit aus dem Spiel, so dass wir gut in das nächste Spiel gehen können“, so das Team. Zuhause geht es nun am Sonntag um 15 Uhr gegen den Landesliga-Süd-Aufsteiger aus Darmstadt weiter. 

Johannesberg: Frieda Bartsch, Ariane Breuung, Doris Brux, Sophia Born, Sophia Beyer, Amelie Raczing, Teresa Schuhmann, Kristana Gehring, Merle Lundius, Ann-Sophie Grobauer, Greta Schatzmüller, Sara Dimovska, Hannah Wilhelm.

 

TG Rotenburg – TG Bad Soden II 0:3 (11:25, 14:25, 20:25)

Das war ein misslungener Start der TG Rotenburg – die aber nach zwei Vizemeisterschaften und dem verpassten Aufstieg ohnehin „nicht blauäugig“ in die Saison und das erste Heimspiel gegangen war, wie Trainerin Heide Aust betonte: „Bad Soden ist etabliert und super eingespielt, wir sind ein neu zusammengewürfelter Haufen. Es war dann anfangs auch sehr viel Nervosität dabei“. So ging der erste Satz ganz deutlich verloren, danach stellte das TGR-Trainerteam um und das hatte einen positiven Effekt: „Wir haben die Mittelangreifer nach außen genommen, dann hat es sich ein bisschen beruhigt. Aber wir haben es nicht konstant hinbekommen – es gab dann zwar lange Ballwechsel, aber oft hat der Gegner dann den Punkt gemacht“. Der dritte Satz war der spannendste, doch auch hier hatte Rotenburg das Nachsehen. Und so stand die Erkenntnis: „Die Entwicklung bis zum dritten Satz gibt uns Hoffnung, dass wir uns weiter einspielen und etablieren. Oben mitzuspielen, ist diese Saison utopisch. Aber es gibt dennoch einige Gegner, gegen die wir zeigen können, dass wir wettbewerbsfähig sind“, sagte Heide Aust. Weiter geht es kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem nächsten Kracher: Dann treten die TGR-Frauen auswärts beim Titelfavoriten VC Wiesbaden III an, der ein 3:2 zum Start holte. „Wir kennen sie nicht, also müssen wir da auch eher blind reingehen“, so Aust.