Schon zur offiziellen Eröffnung um 9 Uhr am Morgen drängten sich die ersten stöberfreudigen Gäste an den dicht an dicht gereihten Tischen. Wo sonst Segelflugzeuge und Motorflieger gewartet werden, dominierten heute Dachbodenfunde, antike Schätze, gut erhaltene Kleidung, Bücher und allerhand nostalgischer Trödel das Bild. Zu den wahren Raritäten gehörten Bücher und Utensilien aus dem Nachlass der Gersfelder Künstlerin Brigitte Schüßler.
„Uns ist es eine Herzensangelegenheit, den Charakter dieses Events zu bewahren“, betont Markus Kurz vom Vorstand. „Es ist und bleibt ein rein privater Flohmarkt von Bürgern für Bürger. Kommerzielle Massenware hat bei uns im Hangar keinen Platz. Genau das macht den Charme aus: Die Besucher wissen, dass es hier echte Dachbodenfunde und liebevoll bewahrte Schätze aus der Region zu entdecken gibt – da macht das Stöbern und Feilschen gleich doppelt Spaß.“
Kommerzielle Händler suchte man folglich vergebens. Die Verkaufsstände wurden ausschließlich von privaten Anbietern betrieben, was dem bunten Markttreiben im Hangar eine besonders familiäre und authentische Atmosphäre verlieh. Hier wurde noch gefeilscht wie zu alten Zeiten, und so manches Sammlerstück wechselte für schmales Geld den Besitzer.
