Der erste Einsatz begann bereits am frühen Abend. Auf der A5 musste die Feuerwehr eine Person nach einem Verkehrsunfall aus einer Zwangslage befreien. Gegen 1.15 Uhr folgte der nächste Alarm. Erneut ging es auf die A5, diesmal in Fahrtrichtung Frankfurt. Dort stand ein Pkw in Vollbrand. Während die Einsatzkräfte noch auf dem Weg zur Einsatzstelle waren, erreichte die Feuerwehr bereits die nächste Alarmierung.
Die Drehleiter wurde zur Unterstützung bei einem Einsatz in Schwalmtal benötigt. Weitere Kräfte machten sich daraufhin auf den Weg zum Feuerwehrhaus. Gegen kurz vor 2 Uhr kehrte die Drehleiter schließlich zurück in die Fahrzeughalle. Zu diesem Zeitpunkt waren die Einsatzkräfte des Pkw-Brandes gerade erst wieder zu Hause angekommen.
Doch auch damit war die Nacht noch nicht vorbei. Kurz darauf folgte die dritte Alarmierung. Das Erlenstadion musste für die Landung eines Rettungshubschraubers ausgeleuchtet werden. Hintergrund war eine dringend erforderliche Verlegung eines Patienten. Da der Hubschrauber von Gießen nach Alsfeld lediglich rund zwölf Minuten benötigt, sei bei solchen Einsätzen besondere Eile geboten.
Auch diesen Einsatz arbeiteten die Feuerwehrleute routiniert ab. Für die Einsatzkräfte besteht grundsätzlich die Möglichkeit, nach nächtlichen Einsätzen am folgenden Tag später mit der Arbeit zu beginnen. Allerdings lasse sich dies nach Angaben der Feuerwehr nicht für alle Einsatzkräfte umsetzen.
