Vom Nachwuchs bis zu den erfahrenen Aktiven waren die Fuldaer auf zahlreichen Strecken vertreten. Die hohe Zahl eigener Starts zeigte dabei eindrucksvoll die sportliche Breite des Vereins. Für viele der SFD-Athleten bot der Heimwettkampf zudem die besondere Gelegenheit, sich vor Eltern, Freunden und Vereinskameraden mit der Konkurrenz aus ganz Deutschland zu messen.
Insgesamt stellten die 23 angereisten Vereine 1.976 Einzelstarts und 76 Staffelstarts. Entsprechend dicht war das Wettkampfprogramm über beide Tage. Schnelle Sprintentscheidungen, die verschiedenen Schwimmlagen und die längeren Ausdauerstrecken sorgten für ein abwechslungsreiches sportliches Programm. Gerade bei den Staffelrennen wurde es am Beckenrand immer wieder laut, wenn die Vereinskameraden ihre Mannschaften anfeuerten.
Für einen professionellen Wettkampfablauf sorgte dabei auch die elektronische Zeitnahme. Sie ermöglichte bei der großen Zahl an Starts eine präzise Erfassung der geschwommenen Zeiten und gehörte ebenso zum organisatorischen Gesamtpaket wie die umfangreiche Arbeit des Kampfgerichts. In jedem der vier Wettkampfabschnitte waren jeweils 32 Kampfrichter im Einsatz, um einen regelgerechten und reibungslosen Ablauf der zahlreichen Rennen sicherzustellen. Die Wettkampfleitung lag dabei in erfahrenen Händen: Schiedsrichter Dirk Kunz reist eigens von Fehmarn nach Fulda und übernimmt diese Aufgabe beim Domstadt-Herbstpokal inzwischen jedes Jahr.
Doch die Dimension des Herbstpokals zeigte sich nicht nur im Wasser. Hinter den sportlichen Leistungen stand eine mindestens ebenso bemerkenswerte Leistung außerhalb des Beckens. Mitglieder, Eltern und zahlreiche Helfer des SFD stemmten gemeinsam eine Großveranstaltung, bei der Sport und Vereinsgemeinschaft eng zusammengehörten. Während im Becken um Zeiten und Platzierungen gekämpft wurde, lief hinter den Kulissen die Versorgung für Sportler, Trainer, Betreuer und Besucher auf Hochtouren. 346 Mittagessen wurden während des Wettkampfwochenendes gekocht und ausgegeben. Gerade für die zahlreichen auswärtigen Vereine ist eine solche Versorgung ein wichtiger Bestandteil einer Veranstaltung, schließlich verbringen viele Sportler und ihre Begleiter nahezu den gesamten Tag im Schwimmbad. Auch die Kuchentheke entwickelte sich zu einem beeindruckenden Gemeinschaftsprojekt: 62 Kuchen hatten Eltern und Unterstützer des Vereins für den Herbstpokal gebacken – am Ende blieb davon buchstäblich kein Krümel übrig. Die enorme Beteiligung zeigte, wie viele Menschen innerhalb des Vereins bereit waren, gemeinsam Verantwortung für die Veranstaltung zu übernehmen.
Ein interessierter Gast am Beckenrand war Fuldas Bürgermeister und Sportdezernent Dag Wehner. Er nahm sich ausführlich Zeit für seinen Besuch und verfolgte das Wettkampfgeschehen mit großem Interesse. Seitens des SFD Schwimmsport-Fulda galt ihm dafür ein herzlicher Dank – auch als Zeichen der Wertschätzung für den Schwimmsport und die umfangreiche ehrenamtliche Arbeit, die mit einer solchen Veranstaltung verbunden ist.
Ein besonderer Dank des Ausrichters geht zudem an die Rhön Energie Fulda und den Bäderbetrieb für die Bereitstellung des Sportbades Ziehers sowie die hervorragende und reibungslose Zusammenarbeit. Die entsprechende Infrastruktur und die enge Abstimmung mit dem Bad sind wesentliche Voraussetzungen dafür, eine Schwimmveranstaltung dieser Größenordnung durchführen zu können.
Für den SFD Schwimmsport-Fulda ist der Domstadt-Herbstpokal längst mehr als ein reiner Wettkampf. Wochenlange Vorbereitungen, Wettkampfplanung, elektronische Zeitnahme, die Koordination von Kampfrichtern und Helfern sowie die Versorgung der Teilnehmer greifen an einem solchen Wochenende ineinander. Bereits vor der Veranstaltung hatte der Verein auf den erheblichen organisatorischen Aufwand hinter dem Wettkampf hingewiesen.
Dass der SFD dabei gleichzeitig Ausrichter und mit 47 Aktiven einer der prägenden sportlichen Bestandteile des Wettkampfwochenendes war, macht die Leistung des Vereins besonders deutlich. Während ein Teil der Vereinsmitglieder im Wasser um schnelle Zeiten kämpfte, sorgten zahlreiche andere gemeinsam mit den Eltern und Helfern dafür, dass außerhalb des Beckens alles funktionierte.
Nach zwei langen Wettkampftagen konnte der SFD Schwimmsport-Fulda eine rundum positive Bilanz ziehen: ein großes Teilnehmerfeld, nahezu 2.000 Einzelstarts, spannende Rennen und eine Vereinsgemeinschaft, die sowohl sportlich als auch organisatorisch eine beeindruckende Leistung zeigte.
