Inline Skating 21.09.2026

Dom Skater überzeugen international: Nachwuchs in Zandvoorde

Fulda/Zandvoorde (pm/pf) – Für die Dom Skater Fulda ist es ein besonderer Erfolg: Mit Greta Fallier und Camil Salhi gingen erstmals zwei Nachwuchsathleten des Vereins bei den Kadetten-Classics im belgischen Zandvoorde an den Start, der inoffiziellen Europameisterschaft der U14. Beide überzeugten mit starken Leistungen und werden auch 2027 wieder Teil des deutschen Nationalkaders sein.

Foto: Iris Fallier

Foto: Björn Rikart

Foto: Thomas Bock

Foto: Bernie Conradt

Greta Fallier belegte in der Gesamtwertung Platz 13 von 92 Starterinnen und erreichte in allen Rennen das A-Finale. Besonders stark war ihr siebter Platz über die 200 Meter Flying Lap. Über 1000 Meter wurde sie 14., über 5000 Meter erreichte sie überraschend Platz zwölf. Auch Camil Salhi zeigte sich in starker Form und belegte Platz 13 von 56 Startern. Über die Flying Lap wurde er Elfter, über 1000 Meter 13.

„Beide haben sich hervorragend präsentiert. Sie haben gezeigt, dass sie mit ihrem Talent und ihren Fähigkeiten in dieser Sportart sehr weit kommen können“, sagt Thomas Bock vom Trainerteam der Dom Skater Fulda.

Auch die weiteren Fuldaer Nachwuchssportler konnten überzeugen. Paul Fallier gewann in der Klasse U10 die Gesamtwertung mit drei Siegen und drei zweiten Plätzen. Tuana Wagner (U12) sammelte wichtige Qualifikationspunkte für den Nationalkader 2027. Deianira Rein, Lotte und Hanne Süß nutzten den internationalen Wettkampf vor allem, um Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln. „Alle haben sich hervorragend präsentiert und wieder einen Schritt nach vorne gemacht“, freut sich Trainerin Birgit Bock.

Große sportliche Ziele – aber keine eigene Trainingsbahn

Die Erfolge sind für die Dom Skater besonders bemerkenswert, denn der Verein verfügt derzeit über keinen festen Trainingsort und keine eigene Speedskating-Bahn. Anders als Vereine, die unter optimalen Bedingungen auf speziell für den Speedskating-Sport ausgelegten Bahnen trainieren können, müssen die Fuldaer ihre Trainingsmöglichkeiten immer wieder an die vorhandenen Gegebenheiten anpassen.

Für die weitere Entwicklung des Vereins und insbesondere seiner Nachwuchsathletinnen und -athleten wäre eine geeignete Trainingsmöglichkeit vor Ort deshalb ein wichtiger Schritt. „Natürlich wünschen wir uns perspektivisch eine eigene beziehungsweise dauerhaft nutzbare Speedskating-Bahn in Fulda. So könnten wir nicht nur professioneller trainieren, sondern auch überregionale Wettbewerbe in Fulda ausrichten. Dafür sind wir allerdings auf Unterstützung angewiesen“, so das Trainerteam. Denn die aktuellen Erfolge zeigen: In Fulda gibt es talentierten Nachwuchs und engagierte Trainerinnen und Trainer – jetzt braucht es auch die entsprechenden Rahmenbedingungen, damit sich dieses Potenzial weiterentwickeln kann.

Dom Skater Fulda freuen sich über Unterstützung

Neben einer langfristigen Lösung für die Trainingssituation freuen sich die Dom Skater auch über Sponsoren und Partner, die den Verein und seine Nachwuchsarbeit unterstützen möchten. Fahrten zu internationalen Wettkämpfen, Trainingsmaßnahmen, Ausrüstung und die Weiterentwicklung des Trainingsangebots sind für einen kleinen Verein mit engagierter Nachwuchsarbeit mit erheblichen Kosten verbunden.

„Wir möchten unseren jungen Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit geben, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln und ihren sportlichen Weg zu gehen. Dafür brauchen wir neben engagierten Trainerinnen und Trainern auch gute Trainingsbedingungen und die Unterstützung von Partnern“, sagt der Jugendleiter Sebastian Bönisch.

Nach einer kurzen Regenerationsphase geht es für die Dom Skater ab Anfang September in die letzten Wettkämpfe der Saison. Die Nachwuchsathletinnen und -athleten blicken diesen Wettbewerben mit viel Motivation entgegen und wollen auch dort ihr Können unter Beweis stellen.