Schon vor dem Anbruch der neuen TTBL-Saison hatte Maberzells Präsident Stefan Frauenholz den BVB als Playoff-Kandidaten ausgemacht – und bisher unterstreichen die Schwarz-Gelben das auch: Nur gegen Saarbrücken verloren die Dortmunder zum Start, seither gab es drei Siege in Folge gegen Bergneustadt, Grünwettersbach und Bad Homburg. Jene drei Teams, die Maberzell auch hinter sich lassen will beziehungsweise schon hinter sich gelassen hat. Denn mit dem 3:0 gegen Grenzau holten die Osthessen Anfang September ihren ersten Sieg, und fahren mit Rückenwind nach Dortmund – natürlich auch durch den Pokalwettbewerb, in dem Maberzell ebenso wie der BVB das Final Four erreicht hat.
Wim Verdonschot steht mit einer 3:1-Bilanz bisher am besten da, der frühere Düsseldorfer Kristian Karlsson (2:1) ist aber brandgefährlich. Die Maberzeller wiederum werden zumindest mit Dimitrij Ovtcharov antreten, während hinter Jonathan Groth wohl noch ein kleines Fragezeichen steht, wie Frauenholz am Freitag sagte.
Der Großteil der Mannschaft trainiert indes wie gewohnt in Düsseldorf und hat es am Spieltag nach Dortmund nicht allzu weit – zumal Ovtcharov und Fanbo Meng in Düsseldorf wohnen. Ruwen Filus und Andrei Istrate werden natürlich auch rechtzeitig aufschlagen, um dann am Montagabend in der Brügmann Sporthalle in Dortmunds Innenstadt aufschlagen zu können.
Ehe nach dem Spiel die Bundesliga für die Maberzeller erstmal bis Ende Oktober pausiert, wollen die Osthessen natürlich ihren zweiten Saisonerfolg holen, um mit Anschluss an die Playoff-Plätze in den Herbst zu gehen: Der BVB steht bei 6:2 Punkten, der TTC bei 2:6. Die Latte in Dortmund liegt zwar hoch, doch in der Form der vergangenen Wochen müssen sich die Osthessen nicht verstecken. Ovtcharov präsentierte sich zuletzt auch beim WTT Contender in Bulgarien gut in Schuss und sprach von einem „guten Turnier für mich“. Der Maberzeller verpasste in Panagyurishte seinen 13. internationalen Einzeltitel auf der World- und WTT-Tour nur ganz knapp im Finale gegen den Schweden Elias Ranefur.
