Ob die starken Auftritte beim Pokal-Grand Opening den TTC Maberzell beflügelt haben? Zumindest hatte es fast den Eindruck, denn vor 520 Zuschauern in der Hubtex-Arena ließen die Fuldaer gegen Grenzau (fast) nichts anbrennen. Entsprechend zufrieden war Präsident Stefan Frauenholz: „Wir haben die Euphorie mitnehmen können. Der Sieg ist natürlich ganz wichtig für die Tabelle und auch für das Spielverhältnis“. Frauenholz wusste: Nach drei 2:3-Pleiten und dem 3:0-Erfolg haben die Maberzeller nun ein ausgeglichenes Spieleverhältnis und zumindest gegenüber allen anderen Teams mit 2:6 Punkten damit nun die Nase vorne.
Für Dimitrij Ovtcharov war der Arbeitstag nach gut 25 Minuten beendet – er holte drei glatte Sätze gegen Martin Allegro und legte den Grundstein für sein Team. Etwas mehr Mühe hatte Jonathan Groth, der ebenfalls glatt gegen Maciej Kubik gewann, allerdings nach drei ganz engen und ausgeglichenen Sätzen. Für Frauenholz war das kein Wunder: „Kubik ist auch eine klasse besser als Allegro einzuschätzen“.
Fanbo Meng war nach der Pause dann auf dem besten Weg, frühzeitig den Nachmittag zu beenden. Er führte schon 2:0 gegen Samuel Walker und lag im dritten Satz mit 8:2 vorne – dieser ging dann aber mit 8:11 an den Grenzauer, und plötzlich war es nochmal spannend. Es ging dann sogar bis in den fünften Durchgang, „aber da war Fanbo wieder der alte“, schmunzelte Frauenholz und konnte aufatmen nach dem ersten Saisonsieg in der TTBL. Weiter geht es für die Osthessen am 21. September bei Borussia Dortmund, das nächste Heimspiel steigt dann erst Ende Oktober nach einer längeren Bundesliga-Pause.
TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – TTC Grenzau 3:0
Dimitrij Ovtcharov – Martin Allegro 3:0 (11:3, 11:8, 11:7)
Jonsthan Groth – Maciej Kubik 3:0 (11:9, 11:8, 12:10)
Fanbo Meng – Samuel Walker 3:2 (11:6, 11:8, 8:11, 5:11, 11:4)
Zuschauer: 520
