Lokales FD 10.09.2026

Bürgermeisterwahl in Kalbach – Kandidat Mark Bagus

Kalbach (jah) – Die Gemeinde Kalbach wählt am Sonntag einen neuen Bürgermeister. Als parteiunabhängiger Kandidat geht Amtsinhaber Mark Bagus ins Rennen. Der 56-Jährige wohnt in Magdlos, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Foto: privat

Der Kommunalverwaltungsbeamte ist bereits seit 2021 Bürgermeister der Gemeinde Kalbach und will seinen Platz im Rathaus bei der Wahl am Sonntag verteidigen – die Konstellation ist dabei durchaus eine besondere: Bagus tritt gegen Marcel Kister an, der als Kämmerer der Gemeinde bereits unter ihm beschäftigt ist. 

 

Sie möchten Bürgermeister von Kalbach bleiben, weil…

„…ich auch in den kommenden sechs Jahren Verantwortung für Kalbach übernehmen möchte. In meiner ersten Amtszeit haben wir vieles umgesetzt und wichtige Aufgaben auf den Weg gebracht. Daran möchte ich anknüpfen und meine Erfahrung weiter einbringen. Dabei bleibt mir wichtig, zuzuhören, sorgfältig abzuwägen und verlässlich umzusetzen. Ich möchte keine Versprechen machen, die am Ende nicht einzuhalten sind. Kalbach braucht klare Prioritäten, solide Finanzen und Entscheidungen, die auch langfristig und nachhaltig tragen. Diese Verantwortung übernehme ich gerne und deshalb bewerbe ich mich erneut um das Vertrauen der Kalbacherinnen und Kalbacher.“

 

Hauptthemen des Wahlkampfs, die umgesetzt werden sollen: 

1. Infrastruktur erhalten und weiterentwickeln

2. Verlässliche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, intakte Straßen und öffentliche Gebäude sowie der funktionierende Bevölkerungs- und Brandschutz sind Grundlagen unseres täglichen Lebens. Hier müssen wir weiter konsequent erhalten, sanieren und ausbauen.

3. Kalbach lebenswert für alle Generationen halten. Dazu gehören verlässliche Kinderbetreuung, attraktiver Wohnraum und geeignete Wohnformen für alle Lebensphasen, funktionierende Nahversorgung und Mobilität, geeignete Angebote für Jugendliche und ein selbstbestimmtes Leben auch im Alter.

4. Solide wirtschaften und handlungsfähig bleiben

Nicht alles können wir gleichzeitig umsetzen. Wir müssen weiterhin Prioritäten setzen, Folgekosten berücksichtigen, Fördermöglichkeiten nutzen und Konsequenzen abwägen. Gleichzeitig möchte ich Verwaltungsleistungen weiter einfacher und digitaler zugänglich machen.

 

Was läuft in Kalbach bereits gut?

In den vergangenen Jahren haben wir vieles vorangebracht. Wir haben unter anderem in Kindergärten, Spielplätze, Jugendräume, Bürgerhäuser, Wasser- und Abwasserinfrastruktur, Baugebiete, sowie in den Brand- und Bevölkerungsschutz investiert. Mindestens genauso wichtig ist für mich das Miteinander in unserer Gemeinde. Vereine, Feuerwehren, Kirchen und viele weitere Ehrenamtliche leisten enorm viel für Kalbach. Auch die Zusammenarbeit zwischen den gemeindlichen Gremien und der Verwaltung ist wichtige Grundlage dafür, dass Projekte umgesetzt werden können. Diese Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, ist eine große Stärke unserer Gemeinde. Sie entspricht auch meinem Verständnis von einer parteiunabhängigen Amtsführung.

 

Wo sehen Sie noch Verbesserungsbedarf?

Eine Gemeinde ist nie fertig. Infrastruktur wird älter, Wohnbedürfnisse verändern sich, Jugendliche brauchen passende Angebote und Bürgerinnen und Bürger erwarten einfachere und digitale Verwaltungsleistungen. Wir müssen deshalb noch systematischer erfassen, wo Straßen, Gebäude und andere Einrichtungen saniert werden müssen, und daraus klare Prioritäten ableiten. Wir brauchen unterschiedliche Wohnangebote, müssen die Jugendarbeit weiter unterstützen und Verwaltungsleistungen Schritt für Schritt einfacher und digitaler machen. Für mich gilt dabei weiterhin: genau hinschauen, klar priorisieren, sorgfältig abwägen nur das auf den Weg bringen, was wir auch finanzieren und verlässlich umsetzen können.

Sie mögen Kalbach sehr gerne, weil…

„…Kalbach für mich viel mehr ist als sieben Ortsteile auf einer Landkarte. Es sind vor allem die Menschen, die unsere Gemeinde ausmachen. Menschen, die sich in Vereinen, Feuerwehren, Kirchen oder ganz selbstverständlich in ihrer Nachbarschaft für unsere Gemeinschaft und für andere einsetzen. Dazu kommen unsere Landschaft, die unterschiedlichen Ortsteile und die vielen persönlichen Begegnungen im Alltag. Genau diese Mischung macht Kalbach für mich besonders und ist meine Motivation, warum ich gerne Bürgermeister dieser Gemeinde bin.

 

Zehn Fragen an Bürgermeisterkandidat Mark Bagus:

1. Urlaub: Berge oder Strand?                       

Berge

2. Auto oder ÖPNV?                                     

beruflich bedingt vorwiegend Auto aufgrund ungünstiger ÖPNV-Verbindungen

3. Theater oder Kino?                                   

Theater

4. Frühaufsteher oder Nachteule?               

Nachteule

5. Lieblingsort in der Stadt                             

öffentliche Parkanlagen

6. Lieblingsessen                                           

Schnitzelgerichte

7. Lieblingsmusik                                           

Diverse Musikstücke des Filmkomponisten Hans Zimmer.

8. Vorbild                                                     

Keine bestimmte Person, ich schätze aber Menschen, die aufrichtig und zuverlässig sind.

9. Bier oder Wein                                           

Kommt auf den Anlass an. Mal gerne einen guten Rotwein, mal auch ein herbes kühles Bierchen.

10. Haustier, ja oder nein?                             

Ja, zu unserem Familienhaushalt gehören ein Kater und Zierfische.