Lokales FD 01.09.2026

Bildung und Sprache – Leseabend mit Bild-Kolumnist Martenstein

Fulda (maa/pm) – Der Journalist und Kolumnist Harald Martenstein las am Freitagabend in der Aula der Alten Universität in Fulda aus seinen rund 2000 Kolumnen vor. Zentrale Themen während der Lesung waren Sprache und Bildung.

Foto: Marilena Alt

„Schreiben ist mein Lebensinhalt“, sagte Martenstein in seiner Anfangsrede. In der Aula ragten große Kronleuchter von der Decke herab, historische Gemälde und kunstvolle geschwungene Ornamente sorgten für eine nostalgische Atmosphäre. In den Räumlichkeiten der Alte n Universität las der Kolumnist vor zahlreichen Gästen vor, während seine Anekdoten für Lachen sorgten und auch zum Nachdenken anregten. „Einen schlechten Journalisten erkennt man daran, dass er sich sehr gut findet“, sagte Martenstein.

Als Journalist und Kolumnist für verschiedenste Zeitungen befasse sich Harald Martenstein seit Jahren auch mit den Themen „Bildung und Sprache“. Seine über 2000 Kolumnen und Artikel haben Titel und Überschriften wie: „Wachsen Ananas auf Bäumen?“, „Wie ich meinem Kind die Welt erkläre“, „Männer sind wie Pfirsiche“, „Ansichten eines Hausschweins: Neue Geschichten über alte Probleme“, „Die neuen Leiden des alten M. - Unartige Beobachtungen zum deutschen Alltag“, oder auch „Alles im Griff auf dem sinkenden Schiff: Optimistische Kolumnen“.

Martenstein schrieb unter anderem für die Zeit, die Stuttgarter Zeitung, taz und GEO. Seit diesem Jahr ist er Kolumnist der BILD. Seine Sätze sind kurz und scharf, zwischen jedem Punkt sei ein Pistolenschuss. Harald Martensteins Rede bei der Bühnen-Aufführung von „Prozess gegen Deutschland“ während der Aufführung im Thalia Theater in Hamburg sorge aktuell noch immer – oft falsch gedeutet – für Furore.

Veranstalter war der Verein Freunde des Museums Fulda in Kooperation mit der Goethe-Gesellschaft Fulda und dem Vonderau-Museum.

Leseabend mit Harald Martenstein. Fotos: Marilena Alt