7.10 Uhr: Das vorläufige Endergebnis in Mecklenburg-Vorpommern liegt seit der Nacht vor. Die AfD erhielt mit 38,2 (+21,5) Prozent die meisten Stimmen, die SPD folgt dahinter mit 35,5 Prozent (-4,1). Außerdem haben die Linken mit 6,5 Prozent (-3,4) und die Grünen mit 5,7 Prozent (-0,6) den Einzug in den Landtag geschafft. Die CDU fliegt mit 4,9 Prozent (-8,4) erstmals aus einem Landesparlament. Auch die FDP mit 1,0 Prozent (-4,8) und das BSW mit 4,8 (+4,8) sind nicht dabei. Auf sonstige Parteien entfielen 3,3 Prozent (-5,0). Daraus ergibt sich folgende Sitzverteilung: AfD 32 Sitze (+18), SPD 29 Sitze (-5), Linke 5 Sitze (-4), Grüne 5 Sitze (unverändert). Am wahrscheinlichsten ist damit eine Rot-Rot-Grüne-Koalition in Schwerin, da sich alle neben der AfD künftig im Landtag vertretenen Parteien gegen eine Zusammenarbeit mit dieser ausgesprochen hatten.
Sonntag
20.00 Uhr: Wir beenden den Abend an dieser Stelle mit der neuesten Hochrechnung von 19.57 Uhr aus Mecklenburg-Vorpommern: Die SPD liegt bei 35,7 Prozent, die AfD siegt knapp davor mit 37,9 Prozent. Die CDU liegt bei 5,00 Prozent (!) und muss absolut bangen, überhaupt die Hürde zu schaffen. Diese Sorgen dürften sich Linke (6,7) und Grüne (5,4) nicht machen müssen, die FDP ist mit 1,0 Prozent abgeschlagen, das BSW liegt nur noch bei 4,9 Prozent und zittert ebenfalls.
18.51 Uhr: Die aktuelle ARD-Hochrechnung aus Schwerin: SPD 35,5 Prozent, AfD 37,2, CDU 5,3, Linke 7,5, Grüne 5,5 FDP 1,1, BSW 5,0, andere 2,8.
18.40 Uhr: Kanzler Merz schloss sein Statement vorhin mit der Aussage, dass er Verantwortung übernehme und das Land voranbringen möchte. Reformen sollen und müssen her, um das Selbstbild Deutschlands zu verbessern.
18.28 Uhr: Die neue Hochrechnung: SPD 35,6 Prozent, AfD 37,1, CDU 5,4, Linke 7,4, Grüne 5,5, FDP 1,1.
18.19 Uhr: Manuela Schwesig (SPD-Spitzenkandidatin) dankt derweil allen Wählerinnen und Wählern, besonders denen, die sich ganz klar für die SPD entschieden hätten. „Was für ein Abend“, sagt sie. Es gibt viel Applaus. „Vor einem Jahr lag die SPD hier bei 19 Prozent. Alle wissen: Das war die schwerste Landtagswahl. Wir habend diesen Kampf angenommen. Was für eine Aufholjagd“.
18.15 Uhr: Friedrich Merz ist am Podium: Er spricht nochmal über die Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, die Kommunalwahlen in Hessen und Niedersachsen, sowie die Sachsen-Anhalt-Wahl jüngst. Das Ergebnis heute aus Mecklenburg-Vorpommern sei ein „Desaster“ für die Christdemokraten. Er sorge sich um die Zukunft. „Der Ton in unserer Gesellschaft ist rauer und unversöhnlicher geworden.“ In Deutschland und Europa müsse sehr grundsätzlich über Freiheit, Frieden und die eigenen Stärken gesprochen werden. „Die Antwort kann kein: Zurück in die gute alte Zeit sein“, so Merz. Er wolle, dass das Land für die Zukunft fitgemacht werde.
18.10 Uhr: Tino Chrupalla (AfD) äußerte sich bereits zum starken AfD-Abschneiden. Er und auch das ganze Land warten nun auf ein angekündigtes Statement von Bundeskanzler Merz (CDU).
18.02 Uhr: Die Wahlbeteiligung liegt nach aktuellen Infos bei 79 Prozent, damit deutlich höher als beim letzten Mal.
18.01 Uhr: Was bedeutet das? Die CDU kassiert eine historische Niederlage, die aktuellen Zahlen würden das schlechteste Wahlergebnis seit Gründung der Bundesrepublik bedeuten! Mit 5,5 Prozent sollte es aber immerhin für den Einzug ins Parlament reichen. Das BSW liegt wieder genau an der Fünf-Prozent-Hürde. Stärkste Kraft ist nach über zwei Jahrzehnten nun die AfD, die sich knapp vor die SPD setzt. Auch die Grünen zittern noch.
18 Uhr: Die erste Prognose ist da: SPD 35,5 Prozent, AfD 37,0, CDU 5,5, Linke 7,5 Grüne 5,5, FDP 1,2, BSW 5,0, andere 2,8.
