Ziel des bundesweiten Aktionstags ist es, Sichtbarkeit für Betroffene zu schaffen, über Ursachen wie Armut, Mietenkrise oder Schicksalsschläge aufzuklären und den nationalen Aktionsplan zur Überwindung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit bis 2030 zu unterstützen. Zu den Mitgliedern der AG Wohnungsnotfallhilfe gehören neben verschiedenen Ämtern und Abteilungen von Stadt und Landkreis Fulda auch die Caritas, die Bahnhofsmission, die Malteser, die Aidshilfe sowie weitere Akteure und Organisatoren wie die Bundespolizei oder der Landeswohlfahrtsverband.
Für die Aktion am 11. September auf dem Bahnhofsvorplatz ist vorgesehen, eine Schaufensterpuppe symbolisch mit dem Hab und Gut eines wohnungslosen Menschen auszustatten. Zudem sollen über QR-Codes O-Töne und Statements von obdachlosen Personen aus der Region zum Anhören zugänglich sein. Eine Besonderheit: Besucherinnen und Besucher des Infostands können mit den von der Obdachlosigkeit Betroffenen gewissermaßen in Dialog treten – vor Ort besteht die Möglichkeit, Botschaften an Obdachlose zu verfassen, die dann von den Hilfsorganisationen und Mitgliedern der AG Wohnungsnotfallhilfe bei einer gemeinsamen Aktion an die betreffenden Personen übergeben werden.
