Lokales FD 01.09.2026

Açaí-Bowls und Matcha in Fulda: RobBerry öffnet am Emaillierwerk

Fulda (pf) – „Steal the glow“ heißt es ab sofort am Emaillierwerk in Fulda: Auf der Fläche vor dem tegut-Getränkemarkt eröffnete der Hünfelder Haysam Fattah mit seinem Team am Dienstag einen Food-Truck für frisch gemixte Bowls, Smoothies und Matcha – egal ob zum Verweilen oder Mitnehmen.

RobBerry öffnet am Emaillierwerk. Fotos: Pascal Fischer

Das Team hinter „RobBerry“ wollte den weißen Fleck in Osthessen schließen und geht mit dem allerersten Açaí - und Matcha-Konzept in Fulda neue Wege, aber folgt auch einem Trend: Um Açaí gibt es einen weltweiten Hype, die dunkelviolette Açaí-Beere aus dem brasilianischen Amazonasdelta, wird in cremigen Bowls gerne zum Frühstück oder Snack verarbeitet. Die Açaí-Bowls gibt es bei Robberry in verschiedenen Variationen, geschichtet mit Chia-Pudding, Granola und frischem Obst wie Erdbeeren, Kiwis oder Bananen. Wer es mag, bekommt sie auch mit „Schoko-Drizzle“ obendrauf.

Dazu bietet Robberry insgesamt sechs leckere Smoothies an – benannt nach Edelsteinen wie Amythyst, Saphir oder Opal. „Die Farbe kommt rein von den Zutaten, nicht aus der Tüte. Das Püree wird frisch gemixt, ohne künstliche Süße. Wenn, dann höchstens ein bisschen Honig oder Vanilleextrakt. Das schmeckt spürbar anders als ein klassischer Smoothie. Dazu kann man ein paar Add-ons wählen, zum Beispiel Kollagen oder Proteinpulver für die Sportlichen“, so der Inhaber.

Das Angebot wird abgerundet von diversen Matcha-Kombinationen, wie dem Klassiker auf Milch, den Varianten mit Erdbeere, Himbeere und Mango oder mit dem Geschmack von Kokos, weißem Pfirsich oder schwarzer Johannisbeere.  „Bei uns findet vieles auf der Karte seinen Platz, das man so kein zweites Mal bekommt“, betont Fattah.

Der Inhaber berichtet zu den Hintergründen: „Die Idee kam ziemlich spontan – ich bin vor Kurzem mit dem Studium fertig geworden und wollte etwas machen, das wirklich zu mir passt. Meine Frau und ich waren viel unterwegs (Frankfurt, Berlin, Belgien) und dort immer wieder auf richtig gutes Açaí und Matcha gestoßen, von Hojicha bis Ube, das mit seiner tollen Lila-Farbe“. Dann hätten sie sich diese Geschmäcker auch für Zuhause gewünscht, und so fing alles an. Die Kreationen für Bowls und Matcha entwickelten sie selbst, und fragten sich irgendwann: „Warum gibt es das in Fulda nicht?“.

Der Truck, der umgebaut und bis zur Eröffnung nochmal ordentlich aufpoliert wurde, hat montags bis samstags von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Fattah und seine Frau sind hauptsächlich selbst vor Ort und werden von Freunden und Familie unterstützt. „Es packen unglaublich viele mit an, was für uns als junges Team viel wert ist“.

Und der Truck bietet noch großen Vorteil, wie Fattah erzählt: „Ein eigenständiges Matcha-Angebot, unabhängig von einer klassischen Kaffeebar, hat uns einfach gefehlt. Ein Blick nach Kassel zeigt drei, vier solcher Spots…  bei uns Fehlanzeige. Also wollten wir etwas aufmachen, das zu unserem Budget und unserem Stil passt. Daher der Foodtruck: transparent, nah dran an den Leuten und mit Produkten, hinter denen wir zu 100 Prozent stehen“.

Der Name RobBerry passe zum Konzept, doch es dauerte, bis er gefunden war, so Fattah: „Nach stundenlangem Brainstorming ist einer meiner engsten Freunde auf ein Video gestoßen, in dem jemand gefragt wird: „Besides strawberry – what's your favourite berry?". Dann war die Antwort klar: RobBerry . „Da geht es nicht ums Klauen im Sinne von ‚etwas Süßes stehlen‘, sondern um unser Motto ‚Steal the Glow‘“, macht Fattah klar. Der Slogan stehe dafür, sich nach dem Essen eben nicht träge und vollgestopft zu fühlen, sondern sich „seinen Glow“ zurückzuholen. „Genau das wollen wir mit unseren Produkten möglich machen“.

RobBerry eröffnet am Emaillierwerk. Fotos: Pascal Fischer