„Niemand freut sich über höhere Ticketpreise. Aber wir haben in den vergangenen Jahren erlebt, wohin es führt, wenn jedes Jahr aufs Neue über den Preis und auch die Existenz des Deutschlandtickets gestritten wird. Deshalb hat Hessen früh für einen transparenten Preismechanismus geworben. Der greift jetzt zum ersten Mal. Damit ist nachvollziehbar, wie der Preis zustande kommt. Das Deutschlandticket ist sicher und Fahrgäste und Verkehrsunternehmen wissen, woran sie sind“, sagte Mansoori.
Grundlage des nun wirkenden Kostenindexes sind die Entwicklung der Personal- und Energiekosten sowie allgemeine Kosten, die gewichtet und zu einem festgelegten Stichtag anhand einer Formel durch die D-Tix GmbH & Co. KG berechnet werden. Der Index wurde unter Mitwirkung der Verbände der Verkehrsunternehmen und der Aufgabenträger entwickelt und wird künftig jährlich zur Ermittlung des Deutschlandticketpreises angewendet.
„Das Deutschlandticket hat Bus- und Bahnfahren einfacher gemacht. Ein Ticket gilt im Nahverkehr in ganz Deutschland. Damit das dauerhaft funktioniert und erhalten bleibt, braucht es Verlässlichkeit bei Preis und Finanzierung. Genau dafür haben wir uns eingesetzt“, so Mansoori.
Mit dem neuen Preis des Deutschlandtickets ändern sich im Rahmen der Haushaltskonsolidierung zum 1. Januar 2027 auch die Konditionen für das Deutschlandticket mit Hessenpass mobil. Im Haushaltsentwurf für 2027 ist ein Landeszuschuss von 9 Euro pro Monat vorgesehen. In einzelnen Kommunen kommen weitere Vergünstigungen hinzu. Da deren Ausgestaltung für das kommende Jahr noch nicht überall feststeht, können die tatsächlichen Abgabepreise vor Ort unterschiedlich ausfallen.
Neben dem regulären Deutschlandticket werden zum 1. Januar 2027 auch die Preise für das Deutschlandticket als Jobticket auf 63,46 Euro und für das Deutschlandsemesterticket auf 40,08 Euro angepasst.
