Der Rücktritt sei dabei keineswegs spontan erfolgt. Albayrak habe sich den Schritt „reiflich überlegt“, heißt es in der Pressemitteilung des SVH. Eine Kurzschlussreaktion nach der deutlichen Niederlage sei es demnach nicht gewesen. Ausschlaggebend seien vielmehr die bisherigen Ergebnisse, der eigene Leistungsanspruch sowie die mentale Belastung gewesen.
Die sportliche Situation in Herolz ist derzeit schwierig. Nach elf Begegnungen stehen lediglich sechs Punkte auf dem Konto. „Wir bedauern Rizas Schritt, können ihn aber inhaltlich nachvollziehen“, sagt der sportliche Leiter der Herolzer, Jeffrey Euchler.
Wie es auf der Trainerposition weitergeht, soll zunächst kurzfristig gelöst werden. „Wir arbeiten an einer kurzfristigen Lösung bis zum Winter und machen uns in aller Ruhe auf die Suche nach einem neuen Trainer“, betont Euchler.
Bis dahin steht für den SVH die Aufgabe im Vordergrund, sich sportlich zu stabilisieren. Der Verein will die Situation nach dem Rücktritt Albayraks zunächst ordnen und anschließend die Weichen für die weitere Saison stellen.
