Die amtierende Präsidentin des Rotary Clubs Rhön, Dr. Regina Räder, freute sich über die rege Teilnahme und den starken Zusammenhalt im Club. Sie betonte, wie wichtig die Teamarbeit für den Erfolg der caritativen Aktionen sei. Past-Präsident Lothar Mihm, unter dessen Führung der Weinfest-Erlös maßgeblich erwirtschaftet wurde, begrüßte die Gäste herzlich auf dem Frauenberg. „Der Frauenberg ist für uns nicht nur unser Clublokal, hier veranstalten wir auch alljährlich unser Weinfest“ erklärte er. Mihm dankte besonders den rund 40 Mitgliedern und deren Partnerinnen und Partnern, die jedes Jahr mit großem Engagement zum Gelingen des Festes beitragen würden. Mit Blick auf die Spendenvergabe betonte Mihm den rotarischen Leitgedanken, Kinder in Not zu unterstützen und durch engen, regelmäßigen Kontakt sicherzustellen, dass „unsere Spenden ankommen und unsere Hilfe gebraucht wird.“ In diesem Jahr wurden insgesamt 13 Projekte mit einer Gesamtsumme von 58.000 Euro unterstützt. „Gemeinsam wollen wir damit ein Zeichen für Solidarität und Menschlichkeit setzen“, betonte er.
Dies spiegelte sich auch in den Worten der anwesenden Organisationsvertreter wider, die sich herzlich für die finanzielle Unterstützung bedankten: Mit 15.000 Euro fließt der größte Betrag in das langjährige Herzensprojekt des Clubs, das Friedensdorf Oberhausen. Constanze von Gerkan bedankte sich schriftlich für die großartige Unterstützung: „Mit eurer Hilfe können Kinder aus Kriegs- und Krisenregionen medizinische Behandlungen und die Chance auf ein gesünderes Leben ermöglicht werden.“ Das antonius Projekt Kinderworkshop erhielt 5000 Euro, über die sich der Abteilungsleiter für Kinder, Jugend und Familie bei antonius, Jan Flemming, und Stiftungsvorsitzender Dr. Wolfram Geiger herzlich freuten. Das Projekt solle Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren beste Startvoraussetzungen, Geborgenheit, Sicherheit und Wohnmöglichkeiten bieten und damit eine bisherige Lücke füllen, erklärte Flemming. Roland Baumann dankte stellvertretend für das Uganda-Projekt für 10.000 Euro. Das Projekt unterstütze eine Schule, die sich von 40 auf rund 600 Schülerinnen und Schüler gesteigert hätte und mittlerweile eine „Modellschule“ sei. In diesem Jahr liege der Fokus der Spenden auf der Finanzierung einer technischen Ausstattung. 3000 Euro gingen zudem an den Verein „Surgical Mission“, der seit zehn Jahren in Länder reist, um Operationen für Menschen durchzuführen, die es sich sonst nicht leisten können. Die nächste Reise sei im kommenden Frühjahr auf die Philippinen geplant, erklärte Andreas Grimme.
Zudem gingen Spenden in Höhe von 5000 Euro an die FZ-Aktion „Ich brauche deine Hilfe“, von 3000 Euro an die Freunde des Frauenbergs, von 5000 Euro an die SKF-Projekte „Mogli“ / „Rosenbrot“, von 2000 Euro an die Telefonseelsorge, von 3000 Euro an Grümel, von 3000 Euro an den Spendenfonds Kinder in Not und von 2000 Euro an den Caritas Jugendhilfebund.
