Die Einheiten sind für die Übung in vier Verbände aufgeteilt. Sie treffen sich zunächst an verschiedenen Sammelplätzen im Vogelsbergkreis und fahren anschließend gemeinsam als Verband zum Truppenübungsplatz Wildflecken. Im Vorfeld mussten dafür Marschrouten ausgearbeitet werden, wie ein großer Fahrzeugtross im Katastrophenfall an einen Schadensort verlegt werden kann. Ein solches Szenario sei durchaus realistisch, heißt es in einer Mitteilung des Vogelsbergkreises.
Auf dem Truppenübungsplatz werden die Einheiten zunächst erfasst. Anschließend stehen verschiedene Übungsstationen auf dem Programm. Dazu gehören Fahrtrainings mit Allradfahrzeugen, das Retten aus Gebäuden und unwegsamem Gelände, die Vegetationsbrandbekämpfung sowie Hochwasserschutz, Deichsicherung und Gebäudesicherung.
An der Übung beteiligen sich 18 Katastrophenschutz-Löschzüge des Landkreises, die DRK-Kreisverbände Alsfeld und Lauterbach, das THW Alsfeld und Lauterbach sowie die DLRG-Einheit Gießen-Wetterau-Vogelsbergkreis. Darüber hinaus sind Mitarbeiter des Amtes für Gefahrenabwehr und die Kreisbrandinspektion mit Kreisbrandmeistern beteiligt.
Verantwortlich für die Übung ist Kreisbrandmeister Katastrophenschutz Thomas Stein aus Homberg. Gemeinsam mit den Kreisbrandmeistern Tony Michelis und Andreas Leinweber sowie dem Planungsteam der Verbandsführungen hat er die Übung ausgearbeitet und vorbereitet. Auch das Amt für Gefahrenabwehr unterstützt die groß angelegte Übung personell und planerisch.
Die vier Verbände starten am Samstag zu unterschiedlichen Zeiten: Der Verband West trifft sich ab 6 Uhr am Autohof Mücke-Atzenhain und soll um 6.45 Uhr abmarschieren. Der Verband Nord sammelt sich ab 6.15 Uhr beim Bremsendienst in Alsfeld, der geplante Abmarsch ist ebenfalls um 6.45 Uhr. Der Verband Ost trifft sich ab 6.15 Uhr am Oval in Wartenberg und soll um 6.30 Uhr starten. Der Verband Süd sammelt sich ab 7.30 Uhr in Freiensteinau, die Abfahrt ist für 8 Uhr geplant.
Für die Presse besteht die Möglichkeit, das Abfahren der Verbände zu fotografieren. Auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken gilt grundsätzlich ein Film- und Fotografierverbot. Für eine Berichterstattung direkt vom Übungsgelände müssen Medienvertreter eigenständig Kontakt mit den Standortverantwortlichen der Bundeswehr aufnehmen.
