Leichtathletik 03.09.2026

31. Fulda Marathon: Teilnehmerrekord und Vorfreude auf den Lauf

Fulda (sim) – Die Laufschuhe stehen bereit, die Strecke ist vorbereitet und die Vorfreude wächst: Am Sonntag geht der Fulda Marathon in seine 31. Auflage. Dabei können sich die Organisatoren über eine besonders große Resonanz freuen. Insgesamt haben sich 3199 Läuferinnen und Läufer für die verschiedenen Wettbewerbe angemeldet – so viele wie noch nie beim Fulda Marathon.

So viel wie noch nie wird beim Fulda Marathon in der Fuldaer Innenstadt los sein. Archivfoto: Manfred Völler

„Unser ganzes Team erfüllt das mit Stolz und wir freuen uns riesig“, sagt Jürgen Schuck aus dem Organisationsteam. Nach monatelanger Vorbereitung sei die Spannung inzwischen groß. „Wir freuen uns sehr, dass es endlich losgeht.“ Besonders die Zahl von mehr als 3000 Teilnehmern mache den Marathon zu einer besonderen Herausforderung – zugleich sei sie aber auch eine große Motivation für die rund 200 Helfer.

Die größte Gruppe geht beim Halbmarathon an den Start. Knapp 1500 Läuferinnen und Läufer haben sich für die 21,1 Kilometer angemeldet. Hinzu kommen die Teilnehmer der 5- und 11-Kilometer-Läufe sowie insgesamt über 1100 Schülerinnen und Schüler bei den beiden Minimarathons. Die genaue Zahl der Starter in den einzelnen Hauptläufen ergibt sich aus der Gesamtzahl der Anmeldungen. Damit wird die bisherige Marke von 3067 Startern aus dem Jahr 2015 übertroffen. Damals sorgten mehrere gleichzeitig ausgetragene Meisterschaften für zusätzliche Teilnehmer. Für den Fulda Marathon selbst bedeutet die diesjährige Resonanz damit einen neuen Höchststand.

Los geht es am Sonntagmorgen um 9.30 Uhr mit dem Halbmarathon. Um 9.50 Uhr folgt der 11-Kilometer-Lauf, um 10.05 Uhr der 5-Kilometer-Lauf. Am Nachmittag sind die Schülerinnen und Schüler an der Reihe: Der Minimarathon über zwei Kilometer startet um 14 Uhr, die 3,8-Kilometer-Strecke um 15 Uhr. Auch Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld geht über die 11 Kilometer an den Start.

Auch auf der Strecke soll in diesem Jahr alles reibungslos funktionieren. Nachdem es im vergangenen Jahr beim Führungsfahrzeug zu einem falschen Abbiegen gekommen war, haben die Organisatoren nachgebessert. „Dieses Mal haben wir Fahrradfahrer vorweg, die wir persönlich einweisen und die die Strecke vorab mehrmals fahren“, erklärt Schuck.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es für die ambitionierten Läufer: Die Zeiten der Hauptläufe sind in diesem Jahr nicht bestenlistenfähig. Grund dafür ist, dass die Strecke nicht vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) vermessen wurde.

Die Organisatoren hoffen unterdessen auf zahlreiche Zuschauer entlang der Strecke. Fußgänger und Fahrradfahrer werden gebeten, Rücksicht auf die Läuferinnen und Läufer zu nehmen. Gleichzeitig wünschen sich die Verantwortlichen möglichst viele Menschen, die die Teilnehmer anfeuern und für Stimmung sorgen.

Auch im Stadion gibt es in diesem Jahr einige Hinweise für die Besucher. Den Innenraum dürfen ausschließlich Läuferinnen und Läufer mit sichtbarer Startnummer betreten. Zuschauer halten sich auf den Tribünen auf. Wasserstellen und Physiotherapie befinden sich in der Nähe der Hochsprunganlage.

Für die Teilnehmer stehen entlang der Strecke ausreichend Getränke bereit. Insgesamt haben die Organisatoren 180 Kisten Wasser, 60 Kisten Schorle und 80 Kisten isotonische Getränke eingeplant. Im Stadion werden zudem Äpfel und Bananen ausgegeben. An den Verpflegungsstellen kommen umweltfreundliche Becher zum Einsatz.

Die Startunterlagen für die Hauptläufe können am Samstag von 17 bis 20 Uhr sowie am Sonntag, 6. September, von 7 bis 8.30 Uhr am Haupteingang des Stadions abgeholt werden. Die Ausgabe für die Minimarathons der Schulen erfolgt bereits am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr auf der Tribüne.

Für das Organisationsteam steht damit ein großes Wochenende bevor. „Egal ob 300 oder 3000 – die Arbeit ist die gleiche. Aber bei 3000 ist das schon riesig“, sagt Schuck. Nun soll sich die monatelange Vorbereitung endlich auszahlen – mit schnellen Läufen, guter Stimmung und möglichst vielen Menschen, die die Teilnehmer entlang der Strecke unterstützen.