„Am ersten Tag danach heißt es erst einmal aufräumen, saubermachen, Autos wegbringen und alles wieder in Ordnung bringen“, berichtet Jürgen Schuck vom Organisationsteam. Doch neben der Nachbereitung des großen Events beschäftigen sich die Verantwortlichen bereits mit dem Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Und das fiel nach Schucks Worten durchweg positiv aus. „Wir haben sehr, sehr positives Feedback bekommen“, sagt der Organisator. Natürlich habe es auch kleinere Anmerkungen gegeben. Diese wolle das Organisationsteam nun sammeln, intern besprechen und für die kommende Veranstaltung berücksichtigen. „Das arbeiten wir für das nächste Jahr ein. Wir werden uns im Orga-Team im weiteren Verlauf noch einmal besprechen und das Feedback auswerten – und dann geht es jetzt schon wieder los mit der Planung für den 32. Fulda-Marathon.“
Besonders zufrieden seien die Verantwortlichen mit mehreren Bereichen des Veranstaltungstages. So habe es beispielsweise bei der Ausgabe der Startnummern keine größeren Probleme gegeben. „Es gab keine langen Schlangen, die Leute mussten nicht warten“, sagt Schuck. Auch das Sicherheitskonzept sei vollständig aufgegangen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten sich auf der Strecke sicher bewegen können und hätten nicht ständig anderen Menschen ausweichen müssen. „Das hat alles hervorragend gepasst“, lautet Schucks Bilanz. Großes Lob habe es zudem für die Streckenführung gegeben. Die Verbindung aus Innenstadt und Fuldaauen war bereits am Sonntag von zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gelobt worden. Auch Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, der selbst die Laufschuhe schnürte und auf die Strecke ging, zeigte sich von der Route begeistert. „Die Strecke ist sehr, sehr sehenswert – auch für Nicht-Fuldaer“, ließ der OB gegenüber den Organisatoren verlauten. Doch auch Einheimischen könne er die Route ans Herz legen: „Ich kann eigentlich jedem Fuldaer empfehlen, die Strecke einmal abzulaufen.“
Bei aller Zufriedenheit gebe es nach einem solchen Großereignis natürlich immer kleinere Punkte, die noch verbessert werden könnten. „Das sind aber wirklich nur Kleinigkeiten, die uns noch mit auf den Weg gegeben wurden und die wir uns anschauen werden“, betont Schuck. Ein weiteres Thema, das bei vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf positive Resonanz gestoßen sei, ist der Preis. Nach Aussagen des Organisators hätten zahlreiche Läufer betont, dass der Fulda-Marathon beziehungsweise die Halbmarathondistanz im Vergleich besonders günstig sei. „Viele haben gesagt, dass das einer der günstigsten Halbmarathons in ganz Deutschland ist. Das ist natürlich ein super Feedback für uns als Ehrenamtliche“, sagt Schuck.
Denn hinter der Veranstaltung steht ein großer ehrenamtlicher Aufwand. „Wir machen das alles ehrenamtlich. Natürlich sind wir fit und wissen, worauf es ankommt, aber für uns ist auch wichtig, dass die Einnahmen wieder in Trainer und die Jugendarbeit fließen“, erklärt Schuck. Allein durch Mitgliedsbeiträge lasse sich diese Arbeit schließlich nicht finanzieren. Bei der Unterstützung entlang der Strecke sieht der Organisator dagegen noch etwas Luft nach oben. „Man wünscht sich natürlich immer noch mehr Zuschauer“, sagt Schuck. Gerade am Sonntagmorgen sei in der Stadt naturgemäß noch vergleichsweise wenig los gewesen. Im Laufe des Tages sei die Unterstützung an der Strecke jedoch immer größer geworden.
Dennoch überwog nach dem Rekordtag eindeutig die Freude. 3199 Starterinnen und Starter hatten sich am Sonntag auf den verschiedenen Distanzen auf den Weg durch Fulda und die Fuldaauen gemacht – so viele wie noch nie zuvor beim Fulda-Marathon. Für die LG Fulda ist dieses Ergebnis Ansporn und Verpflichtung zugleich. Während am Montag noch aufgeräumt und Bilanz gezogen wurde, richtet sich der Blick im Organisationsteam deshalb bereits wieder nach vorne. Die Planungen für die 32. Auflage des Fulda-Marathons können beginnen.
Finisher-Medaillen können noch abgeholt werden
Für einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es zudem noch eine wichtige Information: Nachmeldungen hatten dazu geführt, dass nicht alle Läuferinnen und Läufer am Sonntag unmittelbar eine Finisher-Medaille erhalten konnten. Nach Angaben von Jürgen Schuck sind jedoch noch Medaillen vorhanden. Die betroffenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre Finisher-Medaille am Montag, den 14. September, von 18 bis 19 Uhr im Stadion der Stadt Fulda an der Tribüne bei Sabine Wehner abholen. Als Nachweis sollte möglichst die Startnummer mitgebracht werden. Alternativ kann die Teilnahme auch über den Namen in der Ergebnisliste überprüft werden.
