„Sie stehen in einer engen Verbindung zu unserem Amtsbock. Auf diesem Bauernhof in Sargenzell wurde der Bock gehalten, bis er dann im Rathaus angebunden wurde“, sagte Bürgermeister Benjamin Tschesnok. Kulturbeauftragte Martina Sauerbier erzählte die Anekdote rund um den Hünfelder Amtsbock auf Platt und übersetzte die Geschichte anschließend ins Hochdeutsche.
Tschesnok begrüßte die zahlreichen Besucher, Sponsoren und Standbetreiber und setzte mit zwei gezielten Hammerschlägen den Zapfhahn ins Amtsbockbierfässchen. Das Bier wurde wie in den vergangenen Jahren vom Hochstiftlichen Brauhaus Fulda gespendet. Der Verkaufserlös kommt der Aktion „Hünfelder Sorgenkinder“ zugute.
Für die musikalische Begleitung sorgten die Dammersbacher Blaskapelle und der Männergesangverein Hünfeld. Gemeinsam mit dem Bürgermeister, Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Bohl, dem Bierfässchen im Bollerwagen und den Besuchern ging es anschließend zum großen Finale des Gaalbernfests ins Weindorf im Stiftsbezirk. Nach einem kurzen, kräftigen Regenschauer wurde dort mit den Lichtbergkrainern weitergefeiert.
