„Franziskus hat uns gezeigt, dass wir die Schöpfung nicht nur bewundern, sondern ihr mit Respekt und Dankbarkeit begegnen sollen. Genau daran möchten wir mit der Tiersegnung erinnern“, erklärte Pater Felix Rehbock, Superior des Bonifatiusklosters. Das Angebot wurde rege angenommen: Im Klosterpark versammelten sich zahlreiche Hundebesitzer, daneben mehrere Pferde, einige Familien mit Meerschweinchen und Hasen sowie ein besonderes Tier: eine „mutige Katze, die sich hier unter so viele Hunde mischt“, wie Pater Felix anmerkte.
Im von ihm geleiteten Wortgottesdienst betonte er, wie viel die Menschen von den Tieren lernen könnten. Insbesondere würden sie dabei helfen zu verstehen, dass es „einen Gott gibt, der größer ist als wir“ und dass das menschliche Leben, wie der heilige Franziskus bereits erkannt habe, eng mit der gesamten Schöpfung verbunden sei. Durch die anschließende Segnung sollten die Tiere Gott anvertraut werden, „damit sie uns zeigen, mehr zu vertrauen in diese Welt, mehr zu vertrauen in den Schöpfer selber, dass er es gut mit uns meint“.
Zum Abschluss waren die Besucher eingeladen, gemeinsam mit ihren tierischen Begleitern den Nachmittag im Klosterpark ausklingen zu lassen und das Orgelkonzert im Kloster zu besuchen.
