Seit dem 1. April 2021 steht Hornung an der Spitze der Marktgemeinde und hatte nun um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger für weitere sechs Jahre geworben. Zu den ersten Gratulanten nach Bekanntgabe des Ergebnisses zählten unter anderem Eiterfelds Bürgermeisterin Dana Hauke, Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok, Landtagsabgeordneter Thomas Hering und Landrat Bernd Woide.
Woide gratulierte Hornung zu seiner Wiederwahl und betonte, dass es zwar spannendere Wahlen gebe als eine Wahl mit nur einem Kandidaten. Gleichzeitig sage ein solches Ergebnis viel über den Amtsinhaber und dessen Arbeit aus. „Das sagt viel über Sie, Ihre Persönlichkeit, Ihre Art und Weise, das Amt auszuführen, aus“, sagte der Landrat.
Gerade mit Blick auf die kommenden sechs Jahre seien die Rahmenbedingungen nicht einfach. Hornung stelle sich dieser Aufgabe jedoch „mit Zuversicht, mit Tatkraft“, so Woide. Gerade auf kommunaler Ebene brauche es Menschen, die trotz aller Herausforderungen Zuversicht ausstrahlten. „Es nutzt nichts, in Sack und Asche zu gehen und alles negativ zu titulieren und alles herunterzureden, sondern wir brauchen Zuversicht“, sagte der Landrat.
Auch Hornung selbst zeigte sich nach dem Wahlergebnis zufrieden, betonte aber zugleich, dass er sich mit dem Erreichten nicht zufriedengebe. „Wer mich kennt, der weiß, dass es nie genug ist; es könnte immer besser sein, und daran werden wir arbeiten“, sagte der alte und neue Bürgermeister.
In den vergangenen sechs Jahren habe man gemeinsam „das Feld gut bestellt“. Nun gehe es darum, die Arbeit fortzusetzen. Besonders dankte Hornung seiner Familie und dabei vor allem seiner Frau. Ohne die Unterstützung aus der Familie sei die Arbeit als Bürgermeister in diesem Umfang nicht möglich, machte er deutlich.
Seinen Dank richtete Hornung außerdem an seine Partei, die zahlreichen Wahlhelfer und die politischen Weggefährten. Auch die Zusammenarbeit mit der SPD hob er ausdrücklich hervor. „Wir haben gezeigt, was wir erreichen können, wenn wir hier an einem Strang sind“, sagte Hornung mit Blick auf die vergangenen sechs Jahre.
Auch die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Fulda und den Abgeordneten des Landtags sei für die Entwicklung Burghauns wichtig. Die Interessen des ländlichen Raums ließen sich nur gemeinsam vertreten, betonte Hornung. Gleichzeitig zeigte er sich stolz auf das, was in den vergangenen Jahren in der Marktgemeinde erreicht worden sei.
Mit Blick auf seine Partei verwies Hornung zudem auf die politische Entwicklung der vergangenen Monate. Die CDU habe erstmals eine absolute Mehrheit in Burghaun erreicht und mit ihm erstmals einen wiedergewählten CDU-Bürgermeister in der Marktgemeinde gestellt. Das Wahlergebnis wollte der Amtsinhaber deshalb auch gemeinsam mit seinen Unterstützern feiern.
Für Hornung beginnt damit die zweite Amtszeit. Nach sechs Jahren an der Spitze der Marktgemeinde steht für ihn nun die Fortsetzung der bisherigen Arbeit an. Das Wahlergebnis versteht er dabei als Auftrag, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen – und zugleich weiter daran zu arbeiten, dass es in Burghaun noch besser werden kann.
