„Wenn ich mir als Bürgermeister die kommunalen Aufgaben insgesamt anschaue, dann ist das ein wirklich großes Paket, was jeden Tag geschnürt werden muss und was zu bearbeiten ist. Wenn ich aber dann auf das Paket Feuerwehr schaue und die vielen aktiven Kameraden und Kameradinnen sehe, die eben mit diesem Wert, der dort geschaffen wird, etwas anfangen, dann macht es mich nicht nur stolz, sondern dann motiviert mich das persönlich auch in meiner Arbeit“, erklärte Bürgermeister Ronny Günkel. Aufgrund der vielen Einsätze und Übungen, welche die Feuerwehr Hilders durchführe, sei es nur richtig, dass hier Gelder investiert würden. Umso mehr freue es Günkel, dass das Land Hessen sowohl die Erweiterung des Feuerwehrhauses um einen weiteren Stellplatz als auch die Sanierung des Schlauchturms mit jeweils 37.950 Euro beziehungsweise 18.150 Euro fördere. Die Gemeinde allein könne diese Ausgaben nicht stemmen, also bedankte Günkel sich herzlich für die Unterstützung des Innenministeriums.
Kreisbrandinspektor Adrian Vogler sprach ebenfalls seinen Dank aus und betonte, wie wichtig die geplanten Maßnahmen für die Hilderser Feuerwehr seien: „Ich denke, das ist eine Fortentwicklung für Hilders, für euch, für die Mannschaft.“ Maximilian Wagner, Gemeindebrandinspektor von Hilders, freute sich darüber, dass mit der Förderung auch dem Ehrenamt Respekt gezollt werde: „Ich finde es schön, dass wir jetzt dadurch sehen, dass das ehrenamtliche Engagement von den Einsatzkräften so gewürdigt wird und dass die Feuerwehrleute sehen, dass das Land Hessen sie nicht vergessen hat.“ Landtagsabgeordneter Sebastian Müller lobte die Einsatzbereitschaft der Hilderser Feuerwehr, die weit über das erwartbare Maß hinausgehe: „Das zeichnet in meinen Augen die Feuerwehr Hilders aus, dass ihr hier die Extra-Meile noch geht, dass ihr euch wirklich überragend in eurer Freizeit einsetzt.“ Dass das Land Hessen diese Arbeit unterstütze, sei richtig und wichtig.
Auch Dr. Tobias Bräunlein hob bei der Übergabe der Bescheide die besondere Hingabe der Feuerwehr Hilders hervor, die auch die sehr komplizierte Aufgabe der Gefahrstoffabwehr zu ihrem Repertoire zähle: „Es ist mit besonders viel Engagement verbunden, wenn eine Feuerwehr das freiwillig übernimmt. Deswegen herzlichen Dank an Sie, dass Sie sich gerade dieser schwierigen Aufgabe stellen, die aber eben auch bewerkstelligt werden muss.“ Die Förderung des Landes Hessen und die damit geplanten Projekte würden die Zukunft der Feuerwehr langfristig sichern
Im Anschluss gab es noch einen Rundgang durch das Feuerwehrhaus sowie ein gemütliches Beisammensein bei Bratwurst und Getränken.
