Ob Hund oder Katze, Pferd oder Kaninchen, Esel oder anderes Haustier – alle Tiere und ihre Besitzerinnen und Besitzer sind herzlich willkommen. Die Segnung findet im Freien auf der Klosterwiese statt. Für viele Menschen sind Tiere weit mehr als Wegbegleiter. Sie gehören zum Alltag, schenken Freude, Nähe und Trost und werden nicht selten als Teil der Familie erlebt. Die Tiersegnung möchte deshalb Raum geben, für diese besondere Beziehung dankbar zu sein und zugleich die Verantwortung des Menschen für die ihm anvertraute Schöpfung neu in den Blick zu nehmen.
Der heilige Franziskus von Assisi gilt bis heute als besonderer Wegbereiter eines achtsamen Umgangs mit Natur und Tieren. Sein Gedenktag am 4. Oktober wird zugleich als Welttierschutztag begangen. „Franziskus hat uns gezeigt, dass wir die Schöpfung nicht nur bewundern, sondern ihr mit Respekt und Dankbarkeit begegnen sollen. Genau daran möchten wir mit der Tiersegnung erinnern“, sagt Pater Felix Rehbock, Superior des Bonifatiusklosters. „Wenn Menschen gemeinsam mit ihren Tieren zu uns kommen, wird sichtbar, wie eng unser eigenes Leben mit der Schöpfung verbunden ist.“ Die Feier beginnt um 15 Uhr mit einem kurzen Wortgottesdienst. Im Anschluss werden die mitgebrachten Tiere einzeln beziehungsweise gemeinsam gesegnet. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, den Nachmittag im Klosterpark ausklingen zu lassen.
Die Oblatenmissionare freuen sich auf zahlreiche Gäste und ihre tierischen Begleiter. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Tier groß oder klein, auf vier Beinen unterwegs ist, fliegt, kriecht oder getragen werden muss. Entscheidend ist die gemeinsame Freude an Gottes Schöpfung. Alle Tierfreundinnen und Tierfreunde sind herzlich eingeladen.
