Das Duo Duor hat sich bereits international einen Namen gemacht und besticht durch die ungewöhnliche Besetzung mit Harfe, einem der ältesten, und Saxophon, einem der jüngsten Instrumente, was zu einer besonders intensiven und atmosphärischen Klangsprache führt. Das Musik- und Erzählprogramm „Sounds of Prayers“ nahm die Besucherinnen und Besucher in der Alten Universität mit auf eine stimmungsvolle Reise durch die spirituellen Traditionen der Welt.
Ursprünglich habe das Duo ein anderes Programm spielen wollen, erklärte Andre Tsirlin. Doch nach einem Blick auf die Aula mit ihrem „wunderbaren Sound“ sei klar gewesen: „Wir spielen das Programm, das unsere Reise, sozusagen unsere Karriere, von unserem Anfang hier in Deutschland und bis heute begleitet.“ Tsirlin erzählte vom ersten Konzert des Kammerensembles in Berlin: Ein Nachbar des frisch zugezogenen Duos sei zufällig auf sie zugekommen, habe erfahren, dass sie Musik spielten, und sich und seine Freunde daraufhin prompt in die Wohnung von Tsirlin und Ofek eingeladen, wo diese spontan eine Vorstellung gaben. Die besondere Nähe zu den Menschen, welche die Musik in diesem Moment geschaffen habe, präge seither jeden Auftritt des Duos, sagte Tsirlin: „Diese Energie, die dort entstanden ist, suchen wir in jedem Konzert und versuchen, das immer wieder zu rekreieren. Und ich weiß nicht, wie wir heute alle nach Hause gehen, aber eins können wir versprechen: Wir werden alles tun, damit heute diese Energie auch hier entsteht.“ Für die Besucherinnen und Besucher, welche die Musik des Kammerensembles nach den Konzert mit nach Hause nehmen wollten, wurden am Eingang CDs verkauft.
