Nach derzeit vorliegenden Erkenntnissen befuhr ein 30-jähriger Mann aus Litauen mit seinem Gespann, bestehend aus Sprinter und Anhänger, die Autobahn in Fahrtrichtung Osten. Zwischen den Anschlussstellen Wildeck-Hönebach und Friedewald bemerkte der junge Fahrer, dass die Beleuchtung an seinem Anhänger ausgefallen war, woraufhin er sein Gespann auf den Standstreifen lenkte und anhielt. Als sich der Litauer anschließend in den Deichselbereich begab, um eine dortige Steckverbindung zu überprüfen, bemerkte er, dass ein ihm unbekannter Pkw vor seinem Pannenfahrzeug abparkte.
Kurz darauf näherte sich ein bislang Unbekannter entlang der rechten Fahrzeugseite des Gespanns und bot dem 30-Jährigen auf englischer Sprache seine Hilfe an. Dies lehnte der junge Litauer ab. Erst nach unbestimmter Zeit erwachte der 30-Jährige aus Litauen später in Bauchlage auf dem Asphalt liegend und klagte über starke Schmerzen im Bereich seines Kopfes. Außerdem musste er sodann feststellen, dass sein Mobiltelefon beschädigt, das Fahrzeug durchsucht und Bargeld im fünfstelligen Bereich entwendet worden war. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass der junge Mann mit einem noch unbekannten Gegenstand von hinten niedergeschlagen und verletzt wurde.
Die Kriminalpolizei in Bad Hersfeld ermittelt nun wegen des Verdachts des schweren Raubs im öffentlichen Raum und bittet Zeuginnen und Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können sich unter der Rufnummer 06621-932-0 zu melden oder sich an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
