Am Bardohaus in Fulda diskutierten die Teilnehmenden über den Erhalt der dortigen Bäume und die Bedeutung des Klimaschutzes. „Es ist unverantwortlich, die Bäume einfach wegzumachen und es muss auf eine andere Lösung her“, betonte Organisator Rammler. Auf die Frage hin, ob er denn einen persönlichen Lösungsansatz parat hätte, blieb Rammler zunächst stumm. Er verdeutlichte aber, dass dies nicht in seiner Macht stünde und dass das „Aufgabe der klugen Köpfe“, sei – und, dass zumindest keine voreiligen Beschlüsse festgelegt werden dürften.
„Viele Bäume sind einfach wichtig für das Klima“, erklärte ein weiterer Mitstreiter vor Ort. Außerdem wurde darüber gesprochen, ob die Parkplätze, die dort entstehen sollen, wirklich notwendig seien oder ob die Bäume wichtiger wären – neu gepflanzte Bäume würden 30 bis 40 Jahre brauchen, um denselben klimatischen Effekt zu erzielen.
Die Menschen machten deutlich, dass die Bäume eine wichtige Rolle fürs Klima spielen. Außerdem wurde kritisierte, dass die Bundesregierung nicht immer alle Möglichkeiten zum Klimaschutz nutzen würde. Auch auf die Förderung von Elektroautos durch gesetzliche Regelungen wurde verwiesen.
In Zukunft solle der Schutz der Bäume in Fulda weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Nächstes Jahr sollen spezielle Baumarten und -Standorte, die gut für das Klima sind, ausgewiesen werden. Dazu wollen die Demonstrierenden dann erneut eine Aktion starten.
