An der Sanierung sind vor allem lokale Handwerksbetriebe beteiligt. Zahlreiche Gewerke arbeiten gemeinsam daran, die historische Bausubstanz zu erhalten und in modernen Wohnraum umzuwandeln. Neben der Sanierung werden die Dachgeschosse aller Häuser ausgebaut. Nach Abschluss der Arbeiten soll das Quartier insgesamt 58 Wohnungen umfassen. Architektin Tanja Ondra leitet das Projekt, koordiniert die Arbeiten und organisierte das Richtfest.
GSW-Geschäftsführer Mario Emmermann bedankte sich bei den beteiligten Handwerkern, die teilweise bereits seit 2024 an den Häusern arbeiten. „Dabei sorgen Sie mit der hervorragenden Qualität Ihrer Arbeit dafür, dass wir unseren Zeitplan einhalten und möglichst schnell den Fuldaerinnen und Fuldaern hochwertigen Wohnraum zur Verfügung stellen können“, sagte er. Den historischen Gebäuden neuen Glanz zu geben, sei eine besondere Aufgabe.
Auch GSW-Geschäftsführer Andreas Schulz dankte den Anwohnern für ihr Verständnis während der Bauarbeiten, die noch bis 2028 andauern sollen. Mit dem Abschluss der Arbeiten werde das Viertel aufgewertet, wovon alle profitieren könnten.
Die GSW bewirtschaftet nach eigenen Angaben rund 9000 Mietwohnungen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Das Unternehmen ist zudem als Bauträger tätig und baut für das eigene Anlagevermögen. Die durchschnittliche Monatsmiete liegt laut GSW bei rund acht Euro pro Quadratmeter.
