Betroffen war nach den bisherigen Erkenntnissen Wagen 7 des ICE 685. In dem Wagen hatte sich eine reizende Substanz ausgebreitet. Rund zehn bis 15 Reisende klagten anschließend über Beschwerden wie Atemwegs- und Augenreizungen. Die Reisenden wurden aus dem Zug gebracht, während die Einsatzkräfte die Lage kontrollierten und den Wagen anschließend belüfteten. Für die medizinische Versorgung rückten mehrere Rettungswagen sowie ein Notarzt an. Eine Person musste wegen Augenreizungen vor Ort behandelt werden. Dabei wurde unter anderem eine Augenspülung durchgeführt.
Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass es sich bei der reizenden Substanz nach ersten Erkenntnissen um Pfefferspray handelte. Dieses soll sich unbeabsichtigt aus dem beschädigten Rucksack eines Mitarbeiters eines privaten Sicherheitsdienstes gelöst haben. Die Bundespolizei war ebenfalls im Einsatz und nahm die Personalien der Beteiligten auf. Die weiteren Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls laufen. Der betroffene Wagen wurde bis zum Ende der Einsatzmaßnahmen gesperrt und gelüftet, dann konnte der ICE seine Fahrt gegen 23 Uhr fortsetzen.
