Lokales FD 01.10.2026

Pater Ljubo Lebo gestorben – Viele Jahre in Osthessen tätig

Mostar (pm/gü) – Im 75. Lebensjahr, im 56. Jahr seines Ordenslebens und im 48. Jahr seiner Priesterweihe ist Pater Ljubo Lebo im Krankenhaus von Mostar (Bosnien und Herzegowina) gestorben. Er war von 1988 bis 2019 im Bistum Fulda in den Pfarreien in Blankenau, Müs und Kleinlüder tätig, bevor er in seine Heimat zurückkehrte, um dort Aufgaben in seinem Orden zu übernehmen.

Pater Ljubo war am 14. Juli 1971 in den Franziskanerorden aufgenommen worden. Seine philosophisch-theologischen Studien begann er 1972 in Sarajevo, wo er zunächst bis 1974 studierte. Im Jahr 1974 wurde er zum Militärdienst einberufen, den er bis September 1975 leistete. Anschließend setzte Pater Ljubo von 1975 bis 1976 sein Studium in Sarajevo fort. Danach ging er nach Freiburg, wo er von 1976 bis 1979 studierte und sein Studium abschloss.

Am 13. Juni 1979 wurde er in Freiburg von Bischof Karl Gnädinger zum Diakon geweiht. Die Priesterweihe empfing er am 24. Juni 1979 in Solothurn durch Bischof Anton Hänggi. Den größten Teil seines Ordens- und Priesterlebens verbrachte Pater Ljubo in Deutschland und Österreich, wo er insbesondere unter den kroatischen Auswanderern wirkte. Im Jahr 2019 kam er nach Mostar, wo er bis 2022 das Amt des Provinzökonomen ausübte. In Mostar war er außerdem bis 2025 als Pfarrvikar tätig. Von Juli 2025 bis zu seinem Tod wirkte er als Pfarrvikar in seiner Heimatpfarrei Posusje.