Lokales FD 11.10.2026

Onkelz-Coverband verwandelt Steinwand in einen Hexenkessel

Steinwand (sk) – Das vollbesetzte, beheizte Festzelt der Kirmesgesellschaft Steinwand mutierte am Samstagabend zur absoluten Pilgerstätte für Rock- und Partyfans der Region. Für den traditionellen Kirmessamstag hatten die Verantwortlichen im 39. Jahr des Bestehens der Zeltkirmes eine echte Wucht für das musikalische Programm verpflichtet: Die unterfränkische Formation „Koma“ brachte als renommierte Onkelz-Coverband das Zelt zum Kochen.

Foto: Stefan Krug.

Totale Bierzelt-Ekstase und dröhnende Gitarrenriffs direkt unterhalb der markanten Kletterfelsen bestimmten das Bild. Schon lange vor dem offiziellen Start drängten die Besucher auf das Festgelände, um sich nach dem traditionellen Kirmesgottesdienst in der Poppenhausener St.-Georgs-Kirche die besten Plätze an den Biertischen zu sichern. Darunter mischten sich auch zahlreiche befreundete Kirmesgesellschaften aus den umliegenden Rhöngemeinden, die in geschlossener Mannschaftsstärke für zusätzliche Stimmung sorgten. Als die Band schließlich die Bühne enterte und die ersten wuchtigen Akkorde aus den Boxen knallten, gab es für das textsichere Publikum kein Halten mehr. Mit einer ungeheuren Spielfreude und einem authentischen Sound feuerten die Musiker ein breites Set an Deutschrock-Klassikern in die johlende Menge, die jeden Refrain wie ein einziger, gewaltiger Chor mitsang.

Die Stimmung im Zelt stand jener bei großen Rockkonzerten in nichts nach. Es wurde ausgelassen auf den Bänken getanzt, gesprungen und bis tief in die Nacht hinein gefeiert. Für die Kirmesgesellschaft Steinwand war dieser Abend ein absolut gelungener Erfolg und der perfekte Übergang für den Kirmessonntag, an dem nach dem Frühschoppen der traditionelle Dreireihentanz um den Baum auf dem Programm steht. Das Fazit der Rocknacht zog ein begeisterter Gast treffend auf den Punkt: Echte Rhöner Kirmestradition und harter Rock passen hier einfach perfekt zusammen.

Party bei der Kirmes in Steinwand am Samstagabend. Fotos: Stefan Krug.