Handball 07.10.2026

Oberliga – „Sind gerne Underdog“: Gebeutelte HSG fordert Wesertal

Großenlüder (pf) – Während alle anderen Klassen am Wochenende pausieren, haben die Handballer der HSG Großenlüder/Hainzell ein verlegtes Spiel vor der Brust: In der Oberliga Nord empfangen die HSG-Männer am Samstag um 19 Uhr die HSG Wesertal.

Was denken sich Trainer Sebastian Peppler und die HSG Großenlüder/Hainzell für das schwere Spiel gegen Wesertal aus? Archivfoto: Christine Görlich

Als „David gegen Goliath“, kündigt Großenlüder/Hainzells Trainer Sebastian Peppler das Spiel am Samstag gegen Wesertal an. Zwar hat die HSG im Vorjahr beide Spiele gegen die Nordhessen verloren, doch weniger deshalb gehen die Lüderer aus seiner Sicht als Außenseiter ins Spiel, sondern vielmehr aufgrund der personellen Ausgangslage: Mit Henrik Dimmerling, Dominik Malolepszy, Elia Sippel, Casper Wessling und Fabian Kirsch fehlen Peppler ganze fünf Stammkräfte – teils aus privaten Gründen, überwiegend aber verletzt. „Es sind leider einige angeschlagen im Moment, aber nach Rücksprache mit dem Verein haben wir gesagt, dass wir das trotzdem so durchziehen wollen“.

Der Coach wird daher komplett aus der zweiten Mannschaft auffüllen und Spielzeit verteilen können – die Reserve spielt in der BOL nicht, wo das Team bisher einen Punkt aus drei Partien holen konnte. „Das ist eine tolle Sache für die Jungs, auch mal Verantwortung zu bekommen. Wir werden alles reinschmeißen, was wir können, und uns natürlich einen Plan zurechtlegen“, so Peppler.

Mit Unterstützung der heimischen Fans ist womöglich eine Überraschung drin gegen die HSG Wesertal, die bis dato zwei von drei Spielen gewinnen konnte. Doch der Trainer betont, dass die Favoritenrolle trotz allem klar beim Gast liege: „Wir gehen tatkräftig rein und nehmen das Spiel gerne mit. Wir lassen uns überraschen, aber sind gerne der Underdog“.