Handball 18.10.2026

Oberliga Nord – Großenlüder überrollt Espenau: HSG feiert Kantersieg

Großenlüder (sim) – Ein Auswärtsspiel wie aus einem Guss: Die HSG Großenlüder/Hainzell hat beim SV Espenau einen überzeugenden 41:25 (22:9)-Sieg gefeiert und dabei von Beginn an die Richtung vorgegeben. Mit einer starken ersten Halbzeit legte die HSG den Grundstein für den deutlichen Erfolg. Vor allem offensiv lief es rund, während Großenlüder dem Gastgeber früh den Rhythmus nahm und dessen Stärken weitgehend aus dem Spiel nahm.

Foto: Verein.

Zwar erwischte Espenau zunächst den besseren Start und ging mit 1:0 in Führung, doch Großenlüder fand schnell die passende Antwort. Angeführt vom überragenden Henrik Dimmerling zogen die Gäste davon. Nach knapp zwölf Minuten lag die HSG bereits mit 8:5 vorne, anschließend wuchs der Abstand weiter. Großenlüder setzte den Gastgeber unter Druck und erspielte sich bis zur Pause einen deutlichen 22:9-Vorsprung.

Dimmerling war dabei kaum zu stoppen und erzielte insgesamt zwölf Treffer. „Henrik Dimmerling war unfassbar gut“, schwärmte HSG-Trainer Sebastian Peppler. Doch nicht nur offensiv wusste die HSG zu überzeugen. Auch in der Defensive stimmte die Abstimmung, wobei Robin Weinbörner besonders positiv auffiel. „Robin Weinbörner macht das hinten aktuell auch absolut gut“, hob Peppler hervor.

Nach dem Seitenwechsel kam Espenau zwar häufiger zum Torerfolg, am souveränen Auftritt der Gäste änderte das jedoch nichts. Großenlüder hielt den Vorsprung konsequent und knackte in der Schlussphase sogar die Marke von 40 Treffern. Dass am Ende 25 Gegentore auf der Anzeigetafel standen, trübte die Freude des Trainers nicht. „Wir hätten noch deutlich gewinnen können. Deswegen alles okay – 25 Gegentore sind okay“, ordnete Peppler das Ergebnis ein.

Besonders wichtig war für die HSG, die Punkte auswärts mitzunehmen und zugleich den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. „Wir haben uns an das gehalten, was wir uns erarbeitet haben. Wir haben Espenau den Schneid abgekauft, was sie stark macht“, erklärte Peppler. Der deutliche Erfolg war damit nicht nur ein überzeugendes Ergebnis, sondern auch ein weiterer Schritt, um das eigene Spielsystem zu festigen.

Großenlüder/Hainzell: Stradtmann, Sippel (4), Weinbörner (2), Bosold (4), Wessling (4), Münker (4/2), Gaul, May (4), Grosch, Deppe (6), Dimmerling (12), Nechvatal (1)