„Manchmal haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht“, erklärte Pavel nach der Partie. Seine Mannschaft habe viel versucht, über den Kreis zu spielen. Doch nicht alle Pässe seien angekommen. Die Gäste nutzten die Fehler aus, schalteten schnell um und kamen so wieder heran. „Wir mussten sehr schwer für jedes Tor arbeiten“, sagte der Trainer.
Mit zunehmender Spieldauer wurde der Druck spürbar. Gerade bei einigen Spielerinnen sei eine gewisse Angst vor dem Torwurf zu erkennen gewesen. „Bei den Mädels hast du richtig den Druck gespürt. Das war für einige sehr hart“, berichtete Pavel. Defensiv habe sein Team dagegen ordentlich gestanden. Zudem seien einige neue Spielerinnen inzwischen gut angekommen und würden sich positiv entwickeln.
In der Schlussphase blieb es spannend, doch Großenlüder/Hainzell brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. „Am Ende war es echt spannend, aber Ende gut, alles gut. Wir haben zwei Punkte, das ist wichtig“, bilanzierte Pavel. Für ihn zählt vor allem das Ergebnis: „Ob ein Tor oder 15 Tore – am Ende ist es wichtig, dass wir gewinnen und alle ihre Spielanteile bekommen.“
Die erfolgreichsten Werferinnen der Gastgeberinnen waren Lea Schmitt mit acht und Debora Schwarz mit sechs Treffern.
Großenlüder: Frodl, Möller, Sippel, Bickert, Jordan, Wiegand, Hartmann, Möller, Dietrich, Peppler (5/1), Kaub (2), Schwarz (6), Schmitt (8/2), Feldmann, Elsing (2), Otterbein (2)
