„Viele unserer Patientinnen und Patienten haben bereits einen langen Leidensweg hinter sich. Häufig wurden verschiedene Therapien ausprobiert, ohne dass eine ausreichende und dauerhafte Besserung eingetreten ist“, erklärt Boris Veltum. „Deshalb ist es wichtig, die Beschwerden und die persönliche Situation jedes Einzelnen genau zu betrachten und gemeinsam Wege zu finden, besser mit den Schmerzen umzugehen.“
Verschiedene Therapieansätze miteinander verbinden
Die stationäre multimodale Schmerztherapie richtet sich insbesondere an Menschen, deren chronische Schmerzen sich durch bisherige Behandlungen nicht ausreichend lindern ließen. Dabei arbeiten verschiedene medizinische und therapeutische Berufsgruppen eng zusammen. Neben den körperlichen Beschwerden werden auch die psychische Verfassung, die Lebensumstände und die persönlichen Ressourcen der Betroffenen berücksichtigt.
Der Schwerpunkt liegt auf nichtinvasiven Behandlungsverfahren, die bei Bedarf durch gezielte invasive Techniken ergänzt werden können. Auch komplementäre Verfahren wie Akupunktur gehören zum Behandlungskonzept.
„Entscheidend ist für uns, dass die Patientinnen und Patienten das, was sie während der Behandlung erreichen, möglichst gut in ihren Alltag übertragen können“, betont der neue Chefarzt. Dazu gehört auch eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie den umliegenden Kliniken.
Langjährige Erfahrung in Schmerz- und Palliativmedizin
Boris Veltum bringt umfassende klinische Erfahrung in seine neue Aufgabe ein. Nach seinem Medizinstudium in Göttingen und Marburg absolvierte er seine Facharztausbildung in der Anästhesiologie am Klinikum Fulda. Es folgten Weiterbildungen in Spezieller Schmerztherapie und Palliativmedizin am Schmerz&PalliativZentrum Fulda.
Als Oberarzt war er unter anderem am Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda sowie am Krankenhaus Eichhof in Lauterbach tätig. Darüber hinaus engagiert sich der 53-jährige Familienvater seit mehr als 20 Jahren als Notarzt im Rettungsdienst des Landkreises Fulda.
