Lokales HEF 20.10.2026

Kreisschülerrat Hersfeld-Rotenburg wählt neuen Vorstand

Bad Hersfeld (pm/sim) – Der Kreisschülerrat Hersfeld-Rotenburg hat einen neuen Vorstand für die Legislaturperiode 2026/2027 gewählt. Bei der ersten Vollversammlung des Schuljahres im Audimax der Modellschule Obersberg in Bad Hersfeld standen neben den Vorstandswahlen auch der Austausch mit der Kreispolitik und die Forderungen der Schülervertretung zur Landratswahl 2027 auf der Tagesordnung.

Foto: Vertretung der Schülerinnen und Schüler im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Zum neuen Kreisschulsprecher wurde Jan Goldmann gewählt. Seine Stellvertreter sind Boris Kottmann und Max Dörfer. Als Beisitzer gehören Maximilian Sauerbrei, Alexander Brier, Anna Wennemuth, Sophie Henkel und Lara Grünstern dem Vorstand an. Viktoria Fischer vertritt den Kreisschülerrat als Delegierte im Landesschülerrat Hessen, ihr Stellvertreter ist Marius Wirsing. Begleitet wird die Arbeit von den Kreisverbindungslehrerinnen Maria Liwerski-Stumpf und Katharina Breitkreuz.

Der neue Vorstand möchte an die bisherige Arbeit anknüpfen, bestehende Projekte fortführen und eigene Schwerpunkte setzen. Da mehrere Mitglieder bereits im vorherigen Vorstand aktiv waren, bleibt auch bisheriges Wissen erhalten. „Vielen Dank an Elias Philipp Herzog und den bisherigen Vorstand für die Zusammenarbeit. Wir wollen auf der bisherigen Arbeit aufbauen, Themen weiterverfolgen und gemeinsam neue Ideen einbringen“, erklärt der neue Kreisschulsprecher Jan Goldmann.

An der Vollversammlung nahmen auch Landrat Thorsten Warnecke und André Stenda, Kandidat für die Landratswahl 2027, teil. Der Kreisschülerrat nutzte den Austausch, um die Interessen junger Menschen im Landkreis in die politische Diskussion einzubringen.

Ein weiterer Schwerpunkt war das Positionspapier zur Landratswahl 2027. Darin formuliert die Schülervertretung ihre Erwartungen an die künftige Kreispolitik. Die fünf zentralen Themen sind moderne und gut ausgestattete Schulgebäude, eine generationengerechte Finanzpolitik, eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung, bessere Unterstützungsangebote für die mentale Gesundheit sowie wirksamer Hitzeschutz an Schulen.

Der Kreisschülerrat fordert die Kandidaten auf, zu den Positionen Stellung zu beziehen und konkrete Vorschläge zur Umsetzung vorzulegen. Ziel ist es, die Perspektiven der Schülerinnen und Schüler stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubringen.