Lokales FD 31.10.2026

Klappern für die Zukunft – Magischer Weltspartag bei der Sparkasse

Fulda (st) – Das Klappern war nicht zu überhören. Am Freitag pilgerten sie wieder zuhauf in die Filialen: Fuldas kleinste Sparer. Mit prall gefüllten Sparschweinen, Spardosen und manchmal Tüten voll Kleingeld kamen die Kinder zum Beispiel in die Sparkasse am Buttermarkt und verfolgten, wie die Münzen gezählt wurden und der Kontoauszug aus dem Drucker kam. Neben der Gutschrift gab es auch kleine Geschenke und ein magisches Programm.

Foto: Stephanie Trapp.

Noch lange hat das Sparschwein nicht ausgedient, deswegen marschierten besonders am Nachmittag des Weltspartags viele Kinder mit ihren Eltern zur Sparkasse. Das ganze Jahr über waren immer mal wieder fünf, zehn oder 50 Cent in die Spardosen gesteckt worden. Nun war die Zeit gekommen, das Schwein zu leeren, das Geld zu zählen und das Ergebnis ins Sparbuch eintragen zu lassen. „Das ist für den Nachwuchs immer noch etwas Besonders und bleibt eher hängen als ein rein digitaler Vorgang“, sagte Richard Hartwig, Vorstandsstab der Sparkasse Fulda. Mit Spardosen sei der abstrakte Wert des Geldes greifbarer und das mache das Sparen zu einem echten Erlebnis für die Kleinen. 

„Es gab Zeiten, da schien die Resonanz auf den Weltspartag eher abzubröckeln“, meinte Hartwig, jedoch sei seit einigen Jahren wieder eine Trendumkehr zu beobachten. Dank der „Rückkehr“ der Zinsen sei der Andrang in den Filialen zum Weltspartag wieder größer geworden, wie Hartwig erklärte: „Der Weltspartag ist jedenfalls ein echter Evergreen.“ Das Sparen liege bei den Deutschen wohl in der DNA. Auch das Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands zeige, dass viele Menschen bei unsicheren Einkommensperspektiven eher Anschaffungen zurückstellen würden als das Sparen und an ihren Sparzielen so lange wie möglich festhalten würden. Bei den Erwachsenen erlebe die Sparkasse, dass das Interesse am Wertpapiersparen merklich größer geworden sei als in früheren Jahren. „Mit unserem neuen Kinderdepot können Eltern und Großeltern frühzeitig Rücklagen für wichtige Lebensziele von Kindern und Enkeln aufbauen – eine attraktive Basis auch für die staatliche Frühstart-Rente, die im nächsten Jahr kommt“, erklärte Hartwig. 

Weil der Weltspartag für die Sparkasse Fulda etwas Besonderes ist, hatten die meisten Filialen an diesem Freitagnachmittag länger geöffnet. Vor Ort warteten Geschenke und Überraschungen auf die jungen Kunden. Am Buttermarkt in Fulda trat beispielsweise zweimal Zauberer Stefan von Köller auf und in der Kaiserstraße in Hünfeld sorgte Gerrit für magische Momente. 

Weltspartag bei der Sparkasse in Fulda. Fotos: Stephanie Trapp.