„Sie führen junge Menschen an die Musik heran, bieten ihnen ein sehr kreatives Hobby und sichern somit auch den Fortbestand der einzelnen Posaunenchöre im Raum Homberg“, lobte Mischak die Arbeit des Vereins.
Der Förderverein wurde 2022 gegründet, um die Ausbildung junger Musiker aus verschiedenen Posaunenchören gemeinsam zu organisieren. Zuvor hatte jeder Verein seine Nachwuchsarbeit selbst übernommen. „Früher hat jeder Verein sein eigenes Süppchen gekocht, hat die wenigen Anfänger selbst ausgebildet, die aber haben oft schnell wieder die Lust verloren. Deshalb haben wir gesagt: Wir müssen das auf andere Beine stellen“, erklärte Stefan Haumann.
Das Konzept zeigt Wirkung: Im ersten Kurs meldeten sich 20 Nachwuchsmusiker an, im zweiten waren es 14. „Jetzt sind immer noch mehr als die Hälfte dabei“, freuten sich Haumann und Schmidt über die Entwicklung.
Für die dritte Gruppe will der Verein ab November gezielt Grundschüler im Raum Homberg ansprechen. Die dafür benötigten Instrumente stellen den Verein allerdings vor eine große finanzielle Herausforderung. Er finanziert seine Arbeit ausschließlich über Spenden. Allein im ersten Ausbildungsjahr entstehen Kosten von rund 20.000 Euro, da die Kinder Einzelunterricht erhalten. „Fördernde Mitglieder sind willkommen“, betonte Haumann.
