Auf der Gedenk- und Solidaritätskundgebung der Jesus-Haus-Gemeinde Fulda wurden über israelische Familien und antisemitische Vorfälle in Deutschland und weltweit berichtet. Außerdem fand eine Schweigeminute für die Opfer des Überfalls und die Toten in Gaza statt. „Es gibt viele Schicksale, deshalb wollen wir hier heute darüber berichten“, sagte Talita Höhl. Die Gemeinde rief zur Solidarität und Freundschaft auf mit den Menschen in Israel und mit den Jüdinnen und Juden.
Nur wenige Meter entfernt hatte eine pro-palästinensische Gruppe einen Infostand aufgebaut, an dem Namenslisten von Todesopfern auf dieser Seite im Zuge des Konflikts auslagen. „Wir sind einfach da, um an den Genozid zu erinnern, der täglich stattfindet. Die Zahlen werden mittlerweile normalisiert“, erzählte Roaa.
