Unter den festlichen Klängen des Bläsercorps der JGV Rhön-Vogelsberg und des Parforcehorn-Corps Hoher Vogelsberg entstand eine eindrucksvolle Atmosphäre. Die enge Verbindung von Jagd, Natur und Glauben wurde spürbar. Stadtpfarrer Stefan Buß zelebrierte den feierlichen Gottesdienst zu Ehren des heiligen Hubertus und stellte in seiner Predigt dessen Bedeutung in den Mittelpunkt.
„Wenn wir heute die Hubertusmesse feiern, dann stehen die Jagd, die Natur und der heilige Hubertus im Mittelpunkt. Wir danken für die Schönheit der Schöpfung, für die Wälder und Felder, für die Tiere und die Pflanzen, die unser Leben bereichern“, hieß es in seiner Predigt.
Ein Höhepunkt des Abends war der Jägerschlag. Dabei wurden die Absolventinnen und Absolventen des jüngsten Jägerkurses offiziell in die Gemeinschaft der Jägerinnen und Jäger aufgenommen. Auf die intensive Ausbildungszeit folgte der traditionelle Schlag auf die Schulter, begleitet von den Worten „Waidmannsheil“. Gleichzeitig begann damit ein neues Kapitel in ihrer Jägerlaufbahn.
Viele Gäste, darunter aktive Jägerinnen und Jäger, Angehörige, Musikfreunde und Interessierte, nutzten die Gelegenheit, an dem stimmungsvollen Abend teilzunehmen und die besondere Tradition zu erleben, die weit über Fulda hinaus gepflegt wird. Mit dem Verklingen der letzten Jagdhörner endete eine bewegende Messe, die die Verbundenheit mit der Jagdkultur in der Region zeigte.
„Mit der Jagd erwächst eine besondere Verantwortung. Wer jagt, greift bewusst in das Leben der Natur ein. Das ist kein belangloses Freizeitvergnügen, es ist eine Aufgabe, die Wissen, Erfahrung, Disziplin und eine gute Haltung verlangt“, betonte Buß.
