Lokales FD 29.10.2026

Hessischer Sozialpreis für Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal

Wiesbaden (pm/sg) – Unter dem Motto „Aus Daten werden Taten! Digitale Solidarität: Durch neue Technologien Verbindungen schaffen“ haben die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen, das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales sowie Lotto Hessen fünf Initiativen aus Hessen ausgezeichnet, die digitale Tools für Teilhabe, Begegnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Unter den Preisträgern war auch der Verein Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal.

Die Mitarbeiterinnen von Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal freuen sich über die Auszeichnung (von links): Yvonne Ortmann, Meike von Schwander, Susanne Beh, Susanne Roser. Foto: Verein.

Heike Hofmann (Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales / links) und Dr. Markus Juch (Diözesan-Caritasdirektor Fulda / rechts) mit dem Gewinnerteam des ersten Platzes des Hessischen Sozialpreises. Fotos: Felix Leichum

Heike Hofmann (Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales / links) und Dr. Markus Juch (Diözesan-Caritasdirektor Fulda / rechts) bei der Verleihung des Hessischen Sozialpreises

Dr. Markus Juch (Diözesan-Caritasdirektor Fulda / links) mit dem Gewinnerteam des dritten Platzes des Hessischen Sozialpreises

Der Verein in Gersfeld verbindet Nachbarschaftshilfe mit digitalen Angeboten und stärkt damit Selbstständigkeit und Teilhabe im ländlichen Raum. Er erhielt einen Anerkennungspreis in Höhe von 2000 Euro für das Projekt „Sozial + Digital = Teilhabe, Gesundheit und Zusammenhalt auf dem Land“. Das von Lotto Hessen gestiftete Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro wurde auf insgesamt fünf Preisträger aufgeteilt. Die Preisverleihung fand erstmals im Murnau-Filmtheater in Wiesbaden statt und wurde von Autorin und Journalistin Bärbel Schäfer empathisch und unterhaltsam moderiert. 

Der Fuldaer Diözesan-Caritasdirektor, Dr. Markus Juch, hat in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen ein drittplatziertes Projekt ausgezeichnet. „Eines haben alle Projekte gemeinsam: Nicht die Technik steht im Mittelpunkt, sondern ihr Nutzen für die Menschen. Sie zeigen, wie digitale Technologien Teilhabe ermöglichen, Solidarität stärken und gesellschaftlichen Zusammenhalt ganz konkret fördern“, sagte Juch, der sich in einer Talkrunde mit Moderatorin Schäfer und Martin Blach, Sprecher der Geschäftsführung von Lotto Hessen, über das Thema Digitalisierung in der sozialen Arbeit austauschte.

Den ersten Platz und 12.000 Euro Preisgeld erhielt das Projekt „Die Gute Stunde“ der humaQ gGmbH aus Wiesbaden. Kostenfreie interaktive Online-Veranstaltungen, telefonische Technikhilfe und digitale Begleiterinnen und Begleiter öffnen dort Menschen ab 60 Jahren Zugänge zur digitalen Welt und schaffen Begegnungsräume gegen Einsamkeit. Seit 2021 fanden mehr als 190 Live-Veranstaltungen mit über 4500 Gästen statt. Der zweite Platz (8000 Euro) ging an den „Innovationsraum – Digitale Teilhabe für alle“ von Bildungsgabe e.V. aus Frankfurt am Main. Jeweils einen dritten Platz und 4000 Euro erhielten die „Onlineplattform für Migrantinnen und die Migrantengemeinschaft“ von ELAS aus Kassel sowie die „UND App – Digitale Resonanzräume für eine solidarische Gesellschaft“ von „UND Marburg – Kirche die verbindet“.