Der Erfolg in Pohlheim sei für seine Mannschaft enorm wichtig gewesen, betont der Hünfelder Trainer. Nicht nur wegen der drei Punkte, sondern auch mit Blick auf den Kopf. Nach den vergangenen Wochen habe sich das Team für den betriebenen Aufwand belohnt und ein gutes Gefühl zurückgewonnen. Dass Petr Paliatka erst in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielte, machte den Erfolg umso wertvoller. „Es war unglaublich wichtig für die Jungs für den Kopf“, sagt Fuß. Nun gelte es, an diese Leistung anzuknüpfen.
Die Aufgabe am Samstag hat es allerdings in sich. Stadtallendorf steht mit 33 Punkten aus 15 Spielen an der Tabellenspitze und hat bislang 42 Tore erzielt. Nur zwölf Gegentreffer sprechen zudem für eine stabile Defensive. „Da kommt ganz viel Qualität auf die Rhönkampfbahn“, weiß Fuß. Vor allem die Offensive des Gegners sei gefährlich. Der Hünfelder Trainer erwartet ein Team, das seine Chancen konsequent nutzt und die Gastgeber vor eine große Herausforderung stellen wird.
Dennoch wollen sich die Hünfelder nicht verstecken. „Wir schauen auf uns. Wir haben unsere Qualität und müssen weitermachen, wo wir gegen Pohlheim aufgehört haben“, sagt Fuß. Entscheidend werde sein, zunächst defensiv stabil zu stehen und im Spiel gegen den Ball geschlossen zu arbeiten. Gelinge das, wolle der HSV selbst mutig nach vorne spielen und seine Möglichkeiten nutzen. „Wichtig ist, dass wir keine Angst haben. Respekt ja, aber keine Angst. Wir wollen da mutig auftreten“, betont der Coach.
Die Tabelle zeigt, wie eng es in der Hessenliga zugeht: Stadtallendorf führt das Feld an, während Hünfeld mit 22 Punkten auf Rang acht steht. Der jüngste Sieg habe die Ausgangslage aus Sicht des HSV etwas erleichtert. Trotzdem weiß Fuß, dass seine Mannschaft erneut kämpfen, im Kopf klar bleiben und ihre Qualitäten auf den Platz bringen muss.
Personell gibt es derweil erfreuliche Nachrichten. Größere krankheitsbedingte Ausfälle gibt es aktuell nicht, zudem kehren nach und nach weitere Spieler ins Training zurück. Für Fuß ist das eine gute Entwicklung vor dem Duell mit dem Spitzenreiter. Mit dem Rückenwind aus Pohlheim und der nötigen Portion Mut will der HSV nun auch Stadtallendorf Paroli bieten.
