Vier Niederlagen in Serie musste der HSV schon einstecken – mit dem Hessenpokal sogar fünf. Außerdem fehlt schon seit drei Partien ein Torerfolg. Doch weit sind die Hünfelder nicht weg, das war auch gegen Topteams wie Unter-Flockenbach (0:1) und Friedberg (0:2) zu sehen: „Natürlich sind wir nicht zufrieden, aber man muss es auch differenziert betrachten. Es waren einige positive Dinge dabei, wir waren ebenbürtig und das muss uns positiv stimmen“, macht Trainer Benjamin Fuß klar.
Es waren Kleinigkeiten, die dafür sorgten, dass die Ergebnisse diesen Monat ausblieben. „Genau da müssen wir auch ansetzen“, meint Fuß und nennt beispielshaft die „Konsequenz im eigenen Strafraum und im gegnerischen Sechzehner. Wenn wir das wieder hinbekommen, werden wir auch wieder Spiele gewinnen“. Im Fußball zählen nun mal Ergebnisse – und das wissen die Hünfelder. Auch wenn gegen TG Friedberg beispielsweise ein paar Entscheidungen dabei waren, die dem HSV das Leben schwer machten.
Doch das ist abgehakt, und der Fokus ist neu ausgerichtet: Es wartet TuBa Pohlheim, und gespielt wird auf Rasen. „Fußballerisch kann man es bei dem Wetter versuchen, aber viel wir da über die Mentalität gehen“, ist sich Fuß sicher, der in dieser Saison mit seiner Mannschaft schon zum zweiten Mal nach Pohlheim-Holzheim reist: Im Hessenpokal setzten sich die Hünfelder in Mittelhessen Ende August im Elfmeterschießen durch, nach 90 Minuten hatte es 2:2 gestanden. Doch das ist zu lange her, dass es noch aussagekräftig wäre: „Zumindest kennen wir den Platz“, so der Coach: „Wir wissen, dass wir bestehen können, aber auch wieder ein brutal schweres Spiel wartet. Es wird wieder ein 50:50-Spiel, und wir wollen es irgendwie erzwingen, dass das Pendel mal wieder auf unsere Seite kippt“.
Die Stimmung im Team sei weiterhin gut, auch wenn die Ergebnisse etwas trüben. Doch Fuß vertraut seiner Mannschaft, die beim aktuell vier Punkte besseren Gegner aus Pohlheim auf Jakob Göbel und vermutlich auch Bartosz Witkowski verzichten muss. Darüber hinaus ist Kapitän Marcel Trägler gesperrt – und bekam nach seiner Roten Karte aus der Vorwoche vier Spiele aufgebrummt. „Das tut natürlich weh“, sagt Fuß: „Aber ich habe vor der Saison gesagt, dass wir jeden brauchen und jeder seine Spielzeit bekommt. Ich mache mir keine Sorgen, dass wir das nicht ausgleichen könnten. Aber jetzt müssen andere auch in die Bresche springen“.
Hessenliga
Samstag
14 Uhr
FC Gießen – SV Rot-Weiss Walldorf
TSV Eintracht Stadtallendorf – FC Bayern Alzenau
Türk Gücü Friedberg – KSV Hessen Kassel II
KSV Baunatal – FSV Fernwald
15 Uhr
SV Darmstadt 98 U21 – VfB 1905 Marburg
15.30 Uhr
SV Unter-Flockenbach – SC 1960 Hanau
16 Uhr
SV Rot-Weiß Hadamar – FC Eddersheim
Sonntag
14:00 Uhr
FC Turabdin-Babylon – Hünfelder SV
15:30 Uhr
CSC 03 Kassel – SV Hummetroth
